Lemon Curd Küchlein

Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limoncello daraus. Doch gib dir das Leben zu viele Eigelbe (als Überbleibsel von Meringue/Baiser) und im Idealfall noch Zitronen, dann mach unbedingt Lemon Curd daraus. Ich liebe es!
1. ist eine super Resteverwertung,
2. Lemon Meringue Pie ist eines meiner Lieblingskuchen und
3. schmeckt Lemon Curd auch köstlich auf dem Brot oder im Joghurt.

Zu diesem Rezept habe ich mich vom Frischgekocht Magazin inspirieren lassen.

für ca. 17 Küchlein

Teig:
1 Bio-Zitrone
125 g Butter, sehr weich(!)
110 g Zucker
2 Eier
60 g Mehl
50 g Speisestärke, z.B. Kartoffelstärke oder Maizena
1/2 Pkg. Backpulver
1 Prise Salz

Füllung:
100 g Lemon Curd
120 g Magertopfen


Verzierungen nach Belieben, ich hatte noch kleine Meringuehauben zu Hause. Du kannst aber auch kleine Schokokugeln darauf setzen oder kandisierte Zitronenschreiben/-zesten. Was dein Herz begeht, und was du gerade zu Hause hast.

  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  2. Zitrone heiß waschen, trocken reiben und 1 TL abreiben sowie 50 ml Saft (entspricht ca. 2-3 EL) auspressen.
  3. Butter und Kristallzucker sehr cremig schlagen, bis eine schöne feine helle Masse entsteht. Dies dauert sicherlich um die 5 Minuten. Die Butter muss dafür wirklich weich sein, daher am besten am Vorabend oder direkt in der Früh aus dem Kühlschrank nehmen. Anschließend die Eier nacheinander hinzugeben und für jeweils 30 Sekunden unterrühren.
  4. Mehl mit Stärke, Backpulver und Salz vermischen und kurz unter die Buttermasse rühren, sodass alle Zutaten gut vermengt sind.
  5. Ein Backblech mit ca. 25 x 40 cm Größe einfetten und mit Backpapier auslegen. Den Teig gleichmäßig verstreichen und im Backofen auf mittlerer Schiene für ca. 15 Minuten backen. Sobald der Kuchen goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier auf ein Gitter ziehen und auskühlen lassen. Für einen extra zitronigen Geschmack kannst du ihn warm noch mit Zitronensaft beträufeln.
  6. Kuchen auf eine Arbeitsfläche stürzen und das Küchenpapier vorsichtig abziehen. Nun ca. 34 Kreise (ca. 4 cm Durchmesser) ausstechen (falls du keinen runden Ausstecher hast, kannst du auch ein schmales Glas verwenden).
  7. Lemon Curd mit Topfen verrühren und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Auf die Hälfte der runden Küchlein etwas Creme streichen und einen leeren Kuchenkreis darauf setzen. Jeweils einen großen Tupfer Creme auf die Küchlein spritzen.
  8. Die Küchlein anrichten und nach Belieben verzieren. Mit Staubzucker bestreuen, servieren und genießen! 🙂

Die Baiserhauben sind mir von der Pavlova übrig geblieben. Das Rezept dazu findest du in meinen Instagram Stories.

Lemon Curd
4 sehr frische Eier
4 Bio-Zitronen
300 g Zucker
130 g zerlassene Butter

Viele Lemon Curd Rezepte verwenden nur die Eigelbe. Wenn ich keine Eigelb-Reste oder auch keine Verwendung für das Eiweiß habe, dann verwende ich immer die ganzen Eier. Wär ja schade, dass Eiweiß wegzuschmeißen.


  1. Für das Lemon Curd die Schale der Zitronen abreiben und alle auspressen.
  2. Zucker, Butter und Zitronensaft sowie -zeste in eine Schüssel über Wasserbad geben und gut durchrühren. Unter ständigem Rühren (mit einem Schneebesen) nacheinander die Eier hinzugeben. Solange Rühren bis die Masse dicklich wird. Hier nun viel Durchhaltevermögen haben, dies kann rund 20 Minuten dauern.

Das Rezept gibt mehr Lemon Curd her, als du für die Küchlein brauchst. Fülle den Rest in gut verschließbare Gläser, friere es ein oder sterilisiere es im Backofen:
Die Gläser in ein Wasserbad stellen (ohne, dass sie sich berühren), und in den Backofen stellen, auf 120°C aufheizen und die Gläser für rund 35 Minuten im Backofen lassen. Anschließend ausschalten und noch weitere 15 Minuten stehen lassen.


Grazing Platter mit Lemon Curd Küchlein, Bierbrownie, Weihnachtskekse und Baiserhauben.



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