Energieschub pur- Cookies mit Dinkelflocken, Cranberries und Haselnüssen

Die letzten Wochen ging es mit der Arbeit drunter und drüber und leider bin ich nun länger nicht mehr dazugekommen euch leckere Rezepte zu liefern bzw. überhaupt zu backen. Folgendes Rezept möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Cookies gehen nämlich immer, egal ob zwischendurch als Energieschub, zum Kaffee am Nachmittag oder als Wanderproviant. Und das beste, sie sind dazu noch lange in der Keksdose haltbar  (wenn man sie nicht so wie ich alle schon davor auffuttert 😉

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PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLE: TINA GANSER

16 Cookies:

130 g Butter, sehr weich
100 g brauner Zucker + 1 TL
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Ei, groß
50 g Vollkornmehl
50 g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
170 g Dinkelflocken
45 g Haselnüsse
50 g Cranberries

  1. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Für den Teig Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel cremig rühren. Anschließend das Ei hinzugeben und für mind. 2 Minuten schaumig rühren. Je länger man die Masse schlägt, desto schaumiger wird sie und desto besser werden die Cookies. Also nicht zu früh aufgeben! 😉
  3. Mehlsorten mit Backpulver und Dunkelflocken verrühren. 30 g Haselnüsse grob hacken. Gemeinsam mit den Cranberries unter in die Mehlmischung rühren und dann alles unter die Eimasse heben und gut vermischen. Für 10 Minuten stehen lassen.
  4. Hände anfeuchten und aus dem Teig kleine Kugeln formen (in etwa in der Größe eines Golfballs), auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen und vorsichtig ein wenig flach drücken. As Topping die restlichen Haselnüsse (15 g) fein hacken, mit 1 TL Zucker vermengen und auf die Cookies streuen.
  5. Für ca. 14 Minuten im Backofen backen. Du merkst, dass die Cookies fertig sind, dass sie noch etwas weich sind, aber die Unterseite bereits durchgebacken sind. Das Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen.
  6. G E N I E ß E N : )
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Delicaticious Banana Bread mit Kokos

Wie zeigt man besser „I mog di“ als mit einem selbstgebackenen Kuchen? Richtig, fast gar nicht ; ) So habe ich meiner Mutter einen Bananenkuchen gebacken. Da sie Gluten nicht verträgt habe ich lange gegrübelt was ich ihr machen soll – ich hatte zu viele Ideen! Habe mich dann aber für ein Bananen-Kokos-Brot mit Buchweizenmehl entschieden, da meine Banane bereits mehr als reif waren. Der perfekte Weg um sie zu verbrauchen! Ich habe das Brot gleich mit Kokosöl statt Rapsöl zubereitet, damit der Kokos-Geschmack noch intensiver wird. Du kannst aber natürlich Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden und dafür etwas mehr Kokosflocken.

IMGP0800PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

1 Brotkastenform:

115 g Kokosöl
120 g Rohrohrzucker + etwas mehr
2 Eier
220 g Buchweizenmehl
40 g Kokosflocken + etwas mehr
3 TL Backpulver
1 Becher Naturjoghurt
3 sehr reife Bananen

Dekoration:
1 mittelgroße Banane
1 Handvoll Haselnüsse

  1. Backofen auf 160°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Kokosöl bei Bedarf etwas schmelzen und mit Zucker für 2 Minuten gut verrühren. Anschließend die Eier nach und nach hinzugeben und für jeweils 5 Minuten mixen.
  3. Mehl mit Kokosflocken und Backpulver verrühren.
  4. Bananen entweder mit einer Gabel fein drücken oder mit einem Pürierstab pürieren. Ich zerdrücke sie lieber mit einer Gabel, wenn sie sehr reif sind, denn im Pürierstab bleibt immer so viel picken und ich will ja alles von den leckeren Bananen haben. Nun mit dem Joghurt verrühren.
  5. Abwechseln die trockenen (Mehlmischung) und feuchten (Joghurtmischung) Zutaten hinzufügen und alles gut verrühren.
  6. Die Backform einölen und mit Kokosflocken bestreuen. Die Masse einfüllen.
  7. Für die Dekoration eine Banane der länge nach in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen. Mit halbierten Haselnüssen und etwas Zucker bestreuen.
  8. Im Ofen für rund 40-50 Minuten backen. Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und nach Belieben vor dem Servieren mit Staubzucker bestreut servieren.

 

Tipp: Falls das Bananenbrot schon etwas dunkel wird, aber noch nicht ganz durch ist, bedecken Sie es mit Alufolie.

Das tolle an dem Bananenkuchen ist, dass er für einige Tage hält und dann noch immer super saftig ist.

 

 

Karottenkuchen mit Maronimehl und Cream-Cheese Frosting

Letzte Woche hatte ich endlich mal wieder Zeit um meine Freundinnen zu einem Kaffeeklatsch einzuladen. Und was darf da nicht fehlen? Kuchen! So habe ich mein geliebtes Hummingbird Bakery– Backbuch zur Hand genommen. Ich habe das Originalrezept etwas verändert und mit Maronimehl (ich wollte das schon lange mal verbacken) zubereitet. Maronimehl passt mit der Nussnote wunderbar zum Karottenkuchen und ist auch ein geeigneter Nussersatz. Aufgrund meiner Allergie bin ich immer auf der Suche nach Dingen, mit denen ich Nüsse ersetzen kann.
Da ich anders als im Rezept keine Layercake daraus machte und die Masse auf einmal gebacken habe, war der Kuchen über 1 Stunde im Backofen (anstatt 30 Minuten)- der Besuch stand schon da, als  er endlich fertig wurde und es gab keine Zeit für Fotos. Schnelles Foto nach der „Kuchenschlacht“ findest du auf Instagram.

1 Tortenform (ca. 26 cm Durchmesser)

Teig:
450 g Karotten
1 kleines Stück frischer Ingwer
3 Eier
300 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
300 ml Pflanzenöl
100 ml Buttermilch
250 g Maronimehl
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
Butter und Bröseln für die Tortenform

Frosting:
30 g weiche Butter
275 g Staubzucker
250 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
125 g Magertopfen
1 EL abgerieben Schale einer Bio-Orange

Nach Belieben Marzipankarotten zur Dekoration

 

  1. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Karotten und Ingwer schälen und fein raspeln.Funktioniert am besten mit der Küchenmaschine.
  3. Eier mit Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen gelben Masse schlagen, dauert ca. 5 Minuten. Öl, Buttermilch hinzufügen und für 2-3 Minuten weiterführen.
  4. Maronimehl, Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Ingwer verrühren und auf drei Portionen unter die Eimasse heben.
  5. Tortenform mit einfetten und ausbröseln. Die Masse in der Form verteilen, glatt streichen und für rund 60-75 Minuten backen. Falls der Kuchen zu braun wird, decke ihn mit einer Alufolie zu. Du weißt, dass der Kuchen fertig ist, wenn du mit einem Zahnstocher hineinfährst und der Teig nicht mehr hängen bleibt. Leicht auskühlen lassen, aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  6. Butter mit Staubzucker so einer bröseligen Masse verrühren, Frischkäse, Magertopfen und Orangenschale hinzugeben.
  7. Den ausgekühlten Kuchen mit dem Frosting bestreichen und Marzipankarotten dekorieren. Servieren, mit den Liebsten teilen und genießen.

Ich werde ihn sicherlich bald wieder nachmachen!

Tipp: Schmeckt auch sehr gut mit Kürbis!

Weihnachtsnaschereien

Letzte Woche war der ORF bei den Backladies zu Besuch und hat mit uns einen Kurzbeitrag zum Thema Acrylamidarme Weihnachtsnaschereien gedreht. Ausgestrahlt wurde es bei Heute konkret am 30.11.- den Link zum Nachsehen findet ihr bald hier!
Wir hatten dabei viel Spaß… wobei ich zugeben muss, dass es schon ein wenig komisch ist, sich im Fernsehen zu sehen ; )

Hier findest du ein paar Rezepte zu acrylamidarme Weihnachtsschleckereien…

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Was ist Acrylamid eigentlich? AA entsteht natürlich beim starken Erhitzen stärkehaltiger Produkte. Du findest vermehrt in Backwaren, Pommes und Chips. Studie dazu laufen noch, aber es steht schon seit längerer Zeit mit einer krebserregenden Wirkung in Zusammenhang.

Wie kann ich es vermeiden?

  • Die Temperaturregler in Backofen, besonders in den alten, sind leider oft sehr ungenau. Mit einem  Back-Thermometer (erhältlich im Haushaltswarengeschäft) kann man die exakte Temperatur messen.
  • Kekse sollten bei maximal 175°C (Ober- und Unterhitze) gebacken werden.
  • Grundsätzlich gilt „Kekse solange wie notwendig, aber so kurz wie möglich backen. Im Zweifelsfall etwas zu hell backen“.

Vanillekipferl

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Für ca. 70 Stück
210 g Mehl
120 g gemahlene Mandeln
80 g Staubzucker
1 Pkg. Vanilezucker
Mark von 1 Vanilleschote
210 g kalte Butter
1 Eigelb

Zum Wälzen
Ca.200 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker

ZUBEREITUNG:

  1. Mehl, Mandeln, beide Zuckersorten und das Mark der Vanilleschote auf einer sauberen Arbeitsfläche vermengen.
  2. Butter in kleine Würfel schneiden, Eigelb hinzugeben und mit den Fingern in die trockenen Zutaten einarbeiten. Durch die Feuchtigkeit des Eigelbes wird die Acrylamidbildung verringert. Solange kneten, bis sich die Zutaten gut vermengen und ein glatter Teig entsteht.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30-45 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Backbleche mit Backpapier belegen, so kann eine starke Bräunung des Gebäcks vorgebeugt werden.
  4. Mit den Fingern etwas Teig nehmen und kleine Kipferl daraus formen. Umso kleiner die Kipferl sind, umso kürzer ist auch die Backzeit.
  5. Kipferln im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft) backen, bis sie leicht zum Bräunen beginnen (ca. 10 Minuten). Habe immer ein Auge darauf, damit die Kipferl nicht zu braun werden und die Acrylamidbildung auf ein minimum gehalten wird. Im Zweifelsfall etwas zu hell backen.
  6. In der Zwischenzeit Staubzucker mit Vanillezucker verrühren und die etwas ausgekühlten Kipferln vorsichtig darin wälzen.

Info: Die Backzeit kann sich stark von Ofen zu Ofen variieren. Daher sind die Backzeitangaben immer ungefähre Angaben.

Rumkugeln

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Für ca. 30 Stück brauchst du
200 g gemahlene Nüsse nach Wahl
200 g Staubzucker
2 EL Backkakao
3-4 EL Rum
2 Eidotter

Zum Wälzen
Zucker- oder Schokostreusel nach Wahl

ZUBEREITUNG:

  1. Gemahlene Nüsse, Staubzucker und Backkakao in einer Schüssel gut verrühren. Rum und Eidotter beimengen und alles gut verkneten, bis ein glatter aber leicht klebriger Teig entsteht. Wenn die Kugeln keinen all zu intensiven Rumgeschmack haben sollen, geben Sie 3 EL Rum hinzu und 1 EL Wasser.
  2. Vom Teig walnussgroße Menge abnehmen und mit den Händen zu Bällchen formen. Nach Belieben in Zucker- oder Schokostreusel wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Info: Rohe Eier stellen natürlich immer eine gewisse Salmonellengefahr dar. Nimm dafür nur sehr frische Eier oder statt die Eidotter  3 EL flüssige Butter.

Windringe

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Für ca. 25-30 Stück brauchst du
3 Eiklar
1 Prise Salz
100 g feiner Kristallzucker
150 g Staubzucker

Zuckerstreusel nach Wahl

ZUBEREITUNG:

  1. Eiklar mit 1 Prise Salz halb steif schlagen. Feinen Kristallzucker langsam einrieseln lassen und für 2 Minuten weiterrühren. Anschließend unter ständigem Rühren Staubzucker beimengen und für rund 10 Minuten schlagen, bis das Eiweiß seidig glänzt und sich steife Spitzen bilden.
  2. Masse in einen Dressiersack mit Sterntülle geben und auf ein mit Backpapier belegtes Blech Ringe spritzen. Nach Belieben mit Zuckerstreusel garnieren. Im Backofen bei 80°C für ca. 1 Stunde trocknen.

Tipp: Achten Sie beim Trennen der Eier darauf, dass kein Eigelb und keine Schale im Eiklar ist.

Variante: Färbe die Windringe mit Lebensmittelfarbe.

PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING
FOODSTYLING: TINA GANSER

Zimtsterne

Für ca. 30-35 Stück (abhängig von Ausstechergröße)
2 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Staubzucker + etwas mehr zum Ausrollen
200 g gemahlene Mandeln + etwas mehr
100 g gemahlene Haselnüsse
½ Pkg Vanillezucker
1 TL Zimt

ZUBEREITUNG:

  1. Eiweiß mit 1 Prise Salz aufschlagen und den Staubzucker einrieseln lassen. Solange weiterschlagen bis sich der Zucker komplett auflöst und eine zähflüssige Masse entsteht. 5 EL Eiweiß beiseite stellen, die brauchst du dann noch für die Glasur.
  2. Gemahlene Mandeln, Haselnüsse, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel verrühren und unter den Rest des Eiweiß kneten. Soviel Mandeln einkneten, bis ein fester nicht- klebriger Teig entsteht.
  3. Backofen auf 140°C (Ober- und Unterhitze; Umluft 120°C) vorheizen.
  4. Arbeitsfläche mit etwas Staubzucker bestreuen und den Teig ausrollen, etwa 1 cm dick. Mit Formen Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
  5. Mit einem kleinen Löffel einen Klecks von der Eiweißglasur in die Mitte setzen und in die Ecken verstreichen.
  6. Im Ofen für rund 15- 20 Minuten backen. Die Zimtsterne müssen auf der Unterseite noch etwas weich sein und die Eiweißglasur weiß. Mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und vollständig auskühlen lassen.

Kokoskugeln

Für ca. 20 Stück brauchst du
140 g Kokosstreusel
60 g gemahlene Nüsse nach Wahl
160 g Staubzucker
3-4 EL Pina Colada
2 Eidotter

Zum Wälzen
Kokosstreusel

ZUBEREITUNG:

  1. Kokosstreusel, gemahlene Nüsse und Staubzucker in einer Schüssel gut verrühren. Pina Colada und Eidotter beimengen und alles gut verkneten, bis ein glatter aber leicht klebriger Teig entsteht. Bei Bedarf geben Sie noch 1 EL Wasser hinzu.
  2. Vom Teig walnussgroße Menge abnehmen und mit den Händen zu Bällchen formen. In Kokosstreusel wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Restliches Eiklar kannst du für Windringe/Baisergebäck verwenden.

Info: Rohe Eier stellen natürlich immer eine gewisse Salmonellengefahr dar. Nimm dafür nur sehr frische Eier oder statt die Eidotter  3 EL flüssige Butter.

Florentiner

Für ca. 20 Stück brauchst du
150 g gehobelte Mandeln
50 g Mandelstifte
50 g gehackte Haselnüsse
100 g Orangeat
30 g Butter
2 EL Honig
75 g Staubzucker
100 ml Schlagobers
1 EL Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelöl
200 g schwarze Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Haselnüsse fein hacken und mit gehobelten Mandeln, Mandelstifte und Orangeat in einer Schüssel gut vermengen
  2. In einem Topf Butter mit Zucker, Honig, Schlagobers Vanillezucker und Bittermandelöl unter Rühren einköcheln lassen, bis die Masse zähflüssig geworden ist, dann in die vorbereitete Nuss-Orangeat Mischung gut unterheben.
  3. Die Florentinermasse mit einem Löffel in die Pralinenförmchen füllen und trocknen lassen.
  4. Die schwarze Kuvertüre schmelzen und jeden Florentiner mit einem Löffel Kuvertüre beträufeln. Die Kuvertüre fest werden lassen und die Florentiner bis zum Verzehr in einer Dose aufbewahren.

Weihnachtliche Kugeln mit Datteln

Für ca. 30 Stück brauchst du
1 Orange
60 g Haferflocken
100 g getrocknete Datteln
75 g Mandelkerne
40 g geriebene Mandeln
2 EL Honig
Kokosflocken

Zubereitung:

  1. Haferflocken in einen Blitzhacker geben und sehr gut zerkleinern
  2. Die Orange auspressen. Die zerkleinerten Haferflocken und geriebene Mandeln mit 2 EL Orangensaft in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  3. Datteln entsteinen klein schneiden und mit den Mandelkerne in einem Blitzhacker fein zerkleinern, dabei eventuell noch 1 EL Orangensaft zufügen.
  4. Die Dattel-Mandel-Masse mit dem Honig gut unter die Haferflocken-Mandelmischung mischen.
  5. Aus der Dattel-Mandel-Masse 30 etwa gleich große Kugeln (ca. 2 cm Ø) formen und nacheinander in den Kokosflocken wälzen.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kugeln darauf verteilen und mindestens 1 Stunde trocknen lassen.

Zwetschkenfleck

Naschkatzen, einen sommerlichen Kuchen möchte ich euch nicht vorenthalten. Zwar gibt es keine Zwetschken mehr, aber er schmeckt auch sehr gut mit Äpfel, Birnen oder Feigen. Jeden Sommer warte ich auf die Marillensaison und dann, dass endlich die Zwetschken reif werden. Ich verkoche sie nicht nur liebend gerne zu Marmelade, sondern verbacke sie zu einem Blechkuchen.

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1 mittelgroßes Blech:

550 g Zwetschken
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kardamompulver
4 Eier
125 g Zucker
180 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Joghurt
100 ml Rapsöl + etwas mehr
1 Prise Salz
Staubzucker zum Bestreuen

  1. Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. In einer Schüssel mit Zimt und Kardamom bestäuben und gut verrühren.
  3. Eier trennen und Eidotter mit Zucker zu einer cremigen hellgelben Masse rühren (ca. 5 Minuten). Mehl mit Backpulver vermengen. Joghurt und Öl verrühren.
  4. Abwechselnd die trockenen Zutaten (Mehl-Backpulver) und die feuchten Zutaten (Joghurt-Öl) unter die Eidottermasse rühren.
  5. Eiklar mit Salz zu einem steifen Schnee schlagen und vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse rühren.
  6. Backblech mit Öl bestreichen und die Kuchenmasse einfüllen. Zwetschken mit der Innenseite nach oben auf den Teig legen und sanft hineindrücken. Für 20-30 Minuten goldbraun backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut genießen.
ines-4Photocredit: William Melling, Foodstyling: Tina Ganser

Erdbeer- Mohn- Torte

oder wenn dir der Mai regionale Erdbeeren schenkt…

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1 Tortenform (ca. 26 cm Durchmesser)

 Biskuit:
4 Eier
200 g Zucker
80 g Mehl
45 g Mohn
25 g Speisestärke 

Füllung:
250 g Topfen
200 g Joghurt
250 g Schlagobers
1 Pkg Agar-Agar 

500 g Erdbeeren
4 EL Holundersirup

  1. Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Eier trennen. Eidotter mit 80 g Zucker für rund 5 Minuten so einer cremigen gelben Masse mixen. Eiweiß für 1 Minute mixen, Zucker einrieseln lassen und weiter mixen. In einer Schüssel Mehl mit Mohn und Speisestärke verrühren. Mit einer Teigspachtel locker das Eiweiß unter das Eigelb rühren. Mehl-Mohn-Mischung auf mehrere Portionen unterheben.
  3. Den Boden der Tortenform mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen. Im Backofen für rund 15 Minuten backen. Am besten du führst die Stäbchenprobe durch: Zahnstocher oder Stricknadel vorsichtig in den Teig stechen, wenn nichts haften bleibt, ist das Biskuit fertig. 
  4. Für 10 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Tortenform heben und diese säubern. Das Biskuit vollständig auskühlen lassen.
  5. Für die Füllung Topfen mit Joghurt verrühren. Schlagobers schlagen und mit einer Teigspachtel vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Statt Gelatine hab ich Agar-Agar verwendet, dafür 1 Pkg in 200 ml Wasser aufkochen und für mindestens 2 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen, da sonst das Schlagobers zerrinnt. In der Zwischenzeit 400 g Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. Mit Holundersirup und 70 g Zucker pürieren. Nun verrührst du die Topfenmasse mit den pürierten Erdbeeren und der auskühlten Agar-Agar- Masse. 
  6. Biskuitboden waagrecht mit einem großen Sägemesser auseinanderschneiden. Die untere Hälfte zurück in die gesäuberte Springform geben. Die Hälfte der Erdbeermasse verteilen, die 2. Hälfte darauflegen und die restliche Masse darauf verteilen und glatt streichen. Für mindestens 5 Stunden oder besser über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Am besten du deckst den Kuchen dabei ab.
  7. Vor dem Servieren mit den restlichen Erdbeeren verzieren. 
  8. Genießen : )

 

Tipp: Schmeckt auch noch sehr gut, wenn du vor dem Servieren eine Erdbeersauce darübergießt: dazu 100 g Erdbeeren mit 1 EL Staubzucker pürieren und über die Torte gießen.