Zwetschken Galette

Zwetschken sind einer meiner Lieblingsfrüchte, ich liebe sie frisch, als Marmelade, als Chutney, auf den Salat oder natürlich verbackt im Kuchen. Neulich habe ich diese herrliche Galette gemacht…

Übrigens Zwetschken sind eine wunderbare Quelle für Kalium (wichtig für den Transport von Insulin in die Zellen und Herstellung von körpereigenen Protein, blutdrucksenkend) und Vitamin K (besonders wichtig für den Knochenstoffwechsel). Durch die Zugabe von Vollkorn wird er auch noch ernährungstechnisch aufgepeppt – so liefert er nicht nur mehr Mineralstoffe, sondern hält auch länger satt.

Für den Teig habe ich einen Topfenteig verwendet, dieser ist nicht nur schnell zubereitet, sondern zerfällt auch nicht so leicht wie der Mürbteig. Dann nur mehr die Früchte drauf und fertig ist er : )

Boden (Topfenteig):
50 g Vollkornmehl
70 g Weißmehl
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
110 g Topfen
70 g kalte Butter, gewürfelt
2 EL kaltes Wasser
1 El Apfelessig

Füllung:
ca. 400 g Zwetschken
je 1 Prise Zimt/Muskatnuss/Kardamom
1-2 EL Honig (je nach Süße der Zwetschken)
1 EL Speisestärke
Saft von 1/2 Limette
1 Zweig Rosmarin
1 Eigelb
Vollrohrzucker & Staubzucker zum Bestreuen

  1. Mehle, Backpulver und Zucker in eine Schüssel geben und verrühren. Topfen und Butter hinzufügen und gut verrühren. 2 EL kaltes Wasser und Apfelessig dazugeben. Solange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig etwa 30 Minuten kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 220°C Ober/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. 
  3. Zwetschken waschen, entkernen und in „Speigerl“ schneiden. Mit Honig, Speisestärke und Limettensaft verrühren.
  4. Teig zu einem Kreis ausrollen, sollte ca. 5 mm dick sein. Füllung in die Mitte des Kreises geben, sodass ein Rand von ca. 5 cm bleibt. Die Ränder einschlagen und mit verquirltem Eigelb verstreichen. Die Ränder mit Vollrohrzucker bestreuen. Auf die Füllung einen Zweig Rosmarin geben.
  5. Im Ofen für rund 15-20 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und mit reichlich Staubzucker bestreut servieren.

    Tipp: Schmeckt wunderbar mit einer Kugel Vanille- oder Mohneis. Oder/Und Schlagobers 😉
Galette im Sonnenbad 😀
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Culinary Vietnam

Anfang Juli 2019 war ich für 2 Wochen in Vietnam und habe die Kulinarik dort nur so aufgesaugt 😀 Eines war mir ja sofort klar: das werden 2 Wochen purerGaumenschmaus – und ich lag richtig. Jeden Tag war eine neue Geschmacksexplosion.

In Hanoi haben wir gleich am 2. Tag einen Kochkurs gemacht, nämlich bei Rose Kitchen – kann ich nur empfehlen!

Gestartet haben wir am Markt – ein Erlebnis pur. Von traumhaften frischen Gemüseständen (von der Variation können wir hier nur träumen), über Reisständen (mit bis zu 10 verschiedenen Reissorten) bis hin zu lebenden Tieren und Fischen/Meeresfrüchten (bei Fischen/Meeresfrüchten sind wir das ja gewohnt, aber bei den Hühnern wurde mir schon etwas anders. Alle eingepfercht in einem super kleinen Käfig, die konnte sich keinen Millimeter bewegen und konnten direkt 1. Reihe zusehen wie deren Mitinsassen getötet wurden). Übrigens, vietnamesisches Essen ist super fleischlastig – ich muss sagen, ich habe mir mehr Vegetarisches erwartet.

Banananflower mit den „Minibanen“ (in gelb), woraus die Bananen entstehen.
In Vietnam habe ich meine Liebe zur Dragonfruit entdeckt

Dann ging es zu Fuß zur Küche, diese lag in einem sehr schönen Haus mit einen wunderschönen Innenhof.

Unsere Kochkursleiterin war super nett und hatte viel Witz und Charme. Den Kochkurs hatten wir gemeinsam mit 2 Südkoreanern – zwei junge Studenten, die eigentlich nicht kochen können, aber in den Urlauben immer wieder mal Kochkurse machten. Fand ich super spannend 😀

Zubereitet haben wir folgendes:
Nộm Hoa Chuối (Banana Flower Salad)
Nem Cuốn (Fresh Spring Rolls)
Bún Chả (Vietnamese Grilled Pork With Rice Vermicelli Noodles)
Café Trứng (Vietnamese Egg Coffee)

Nộm Hoa Chuối

Der Banana Flower Salad hat mich besonders fasziniert, da ich auch noch nie davon gehört habe. Die weißen Julienne Streifen sind die Banana Flower. Der Geschmack ist eher neutral. Aber gemeinsam mit all den anderen Zutaten und Dressing ein Traum. Übrigens, was mich ein wenig überrascht hat, ist die Menge an Zucker die verwendet wird. Meist gleiche Menge als als die anderen Zutaten (bei dem Dressing sogar 1:1:3 – 1 EL Fischsoße, 2 EL Limettensaft und 3 EL Zucker. Als Ernährungswissenschafterin hab ich die mal kurz einen Schock bekommen 😀 Aber geschmeckt hat es wunderbar als Gegenkomponente zur Fischsoße).

Nem Cuốn
Nem Cuốn –
perfekt für heiße Tage und super schnell und einfach zuzubereiten

Bún Chả ist eines meiner absoluten Lieblingsspeisen in Vietnam. Ein herrlich mariniertes Pork Belly (natürlich wieder mit viel Zucker (diesmal Melasse) und Fischsoße). Gegessen wird es mit einer Art Suppe/Dipping Sauce, viel frischen Kräuter (ich liebe Koriander und Vietnamese Basil) sowie Reisnudeln. Ich habe mich beim ersten Bissen sofort verliebt 😀

So wird dann Bun Cha gegessen…
Nudeln und Kräuter in die Dipping Sauce, anschließend auf einen Löffel geben und Pork Belly darauf platzieren und ab damit in den Mund 😀

Auf dem Weg retour von Sa Pa (im Norden von Vietnam) haben wir einen 7-stündigen Aufenthalt in Hanoi gehabt bis unser Nachtzug weiter in den Süden ging. Was tun, wenn man die Stadt schon gesehen hat? Genau, einen weiteren Kochkurs belegen

In Sa Pa haben wir übrigens eine 2- tägige Tour mit einen uns empfohlenen Tourguide Shosho gemacht – kann ich ebenso nur weiterempfehlen. Mittagessen am 1. Tag gab es direkt bei ihr zu Hause, ihre Familie hat für uns gekocht. Auch das war eines der besten Mahlzeiten, die wir hatten.

Aber zurück zum 2. Kochkurs. Diesen haben wir bei Apron Up Cooking Class gemacht. War auch super toll, aber ich muss gestehen, der bei Rose Kitchen hat mir aufgrund der Atmosphäre etwas besser gefallen.
Diesmal habe ich leider nicht mehr so viele Fotos gemacht… Da wir den Kurs nur ein paar Stunden vor Start gebucht haben und ansonsten niemand teilnahm, hatten wir sozusagen einen Privatkurs. Auch nicht schlecht 🙂 Auch dieser Kurs hat wieder am Markt begonnen… wieder unglaublich beeindruckend.

Diesmal haben wir folgendes gekocht:
Phở (Vietnamese Soup)
Salad Đu Đủ Xanh Bò Khô (Green Papaya Salad)
Nem Rán (Fried Spring Rolls)
Bún Chả – war interessant ein anderes Rezept kennenzulernen
Café Trứng (Vietnamese Egg Coffee)

Alles war wieder ein Traum, ich habe mich mal wieder erneut in das Vietnamesische Essen verliebt.

Was für ein Feast!! : )

Phở ist ja auch schon bei uns angekommen, aber dennoch hat es mich sehr überrascht, insbesondere die Zutaten und Zubereitung. Zuerst wurden die Zwiebeln und Ingwer über einer Flamme kurz geröstet und dann erst geschält in die Suppe gegeben. Hinzu kamen Koriandersamen, Zimtstangen, Kardamom und Sternanis. Obwohl wir es nur maximal 45 Minuten köcheln haben lassen, war es voller Geschmack und richtig gut.

Egg Coffe
Eigelb wird mit viel Zucker für rund 10 Minuten richtig cremig geschlagen. Dann kommt zuerst starker vietnamesischer schwarzer Kaffee in die Tasse und zuletzt die Eigelbmasse. Es ist weniger ein Kaffee als Dessert – ich war ein wenig skeptisch, aber es war ein Traum

Ich freue mich jetzt schon all die Rezepte zu Hause auszuprobieren. Wenn du neugierig geworden bist, folge mir auf Instagram

Vietnam war nicht nur kulinarisch sondern auch landschaftlich ein Traum. Die Vietnamesen sind alle super super freundlich. Indien war mein 1. asiatisches Land und dort wollten sie uns fast jeden 2. Tag übers Ohr hauen, daran musste ich mich zuerst gewöhnen, dass Vietnam ganz anders tickt und sie es wirklich ernst und freundlich mit einem meinen.

Essen in unserem Homestay „Diep Le“
unten Vietnamese Pancakes (sooo gut)
Vietnamese Coffee
super stark, aber super guter Geschmack (nach Vanille und/oder Kardamom)
Fried Red Snapper mit Mango Salad
Coconut Coffee am Strand von Hoi An
Dragonfruit to go

Nicht vom Streetfood zurückschrecken – es ist unglaublich, was die Vietnamesen in so einer kleinen Küche zaubern können. Ich träume noch immer davon!

Seafood Feast

Pfeffer

Pfeffer, der König der Gewürze, ist eines der ältesten und beliebtesten Würzmittel. Die Variation ist breit, von weißen Pfefferkörnern über grüne bis hin zu langen Pfeffer. Die gängigsten Sorten sind schwarz, weiß, rot und grün (der gemischte Pfeffer). 

Wirkung:

Seit Langem ist bekannt, dass Pfeffer den Appetit anregt und die Verdauung fördert. Er steigert die Speichelproduktion und die Bildung von Verdauungssäften. Dennoch wird er in der europäischen Heilkunde nicht verwendet. Es gibt zwar viele wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Pfeffer (z.B. antibakteriell, entzündungshemmend, Verbesserung der Entgiftungskapazität der Leber), aber diese wurden bisher nur an Tieren getestet. 

Gewusst:

Rosa Pfefferbeeren ist kein richtiger Pfeffer, sondern Beeren des Schimus-Baums (Familie: Schumachgewächse). In der südamerikanischen Heimat werden sie fast ausschließlich als Heilmittel verwendet: gegen Erkältungen, Grippe und Atemwegserkrankungen.

Im Osten Afrikas glaubt man, dass der Verzehr von großen Mengen Pfeffer Auswirkungen auf den Körpergeruch hat und somit Moskitos fernhält.

Geschmackskombinationen und Gerichte:

Schwarze Pfefferkörner haben einen ganz besonderen erdig-aromatischen Duft, sie schmecken scharf und aromatisch. 

Das Aroma weißer Pfefferkörner ist etwas milder und nicht so scharf. 

Obwohl die grünen Pfefferkörner einen feinen Geschmack haben, sind sie aber genauso scharf wie der schwarze Pfeffer, doch das Aroma ist weniger ausgesprägt. 

Trotz des erdigen Geschmacks ist Pfeffer auch für Süßspeisen bekannt. So kommt es in größeren Mengen in Früchtebrot oder Lebkuchen vor. Probieren Sie doch mal einen Obstsalat mit etwas frisch geriebenen Pfeffer. Dies gibt zum Beispiel der flambierten Ananas oder Erdbeeren noch das gewisse Etwas. 

Holunder

Der Holunder – oder wie wir ihn auch nennen „Holler“- zählt zu den ältesten Heilpflanzen der Menschheit. Wenn die Holunderblüten ihren süßlichen Duft verbreiten, dann wissen wir das Sommer beinahe da ist. Wenn sich die schwarzen Beeren zeigen, dann wird meist der Herbst eingeläutet. 

Wirkung:

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Holunders sind: ätherisches Öl, Flavonoide, Kaffeesäurederivate, Gerbstoffe und Schleimstoffe. In erster Linie werden die Blüten verwendet, nämlich meist in Form von Tee. Diese helfen vor allem gegen Infektionen der oberen Atemwege und wirken fiebersenkend. Die Flavonoide sind die wirksamsten Kämpfer gegen Viren und Bakterien.

Gewusst:

Erhitzen Sie die Beeren vor der Verwendung, denn roh können Sie zu Bauchkrämpfe und Durchfall führen. 

Geschmackskombination und Gerichte:

Die Blüten haben einen angenehmen süßen Geschmack, wohin gegen die Beeren etwas herb und bitter schmecken.

Aus den frischen Blüten lässt sich besonders einfach der beliebte Sirup herstellen. Oder sie werden in Palatschinkenteig getaucht und heuausgebacken (Holler-Schöberl).

Aus den Beeren, die erst im Herbst geerntet werden, lässt sich wunderbar Gelee, Marmelade oder auch Chutneys zubereiten. Zudem können Sie die Beeren auch entsaften, aufgekocht mit etwas Honig (konserviert und wirkt bakterizid) und heiß in Flaschen gefüllt, hält er sich für einen längeren Zeitraum und Sie sind für die kalte Jahreszeit gerüstet. Achtung, auch hier die Beeren vorher kurz aufkochen. 


Ingwer

Im botanischen Sinn ist Ingwer keine Wurzel, sondern ein Rhizom- so nennt man den Wurzelstock aus unterirdischen knolligen Trieben, sie sich in die Erde graben. Sie ist mit der Kurkuma und dem Galgant verwandt. 

Die Schärfe der Ingwerwurzel hat einen ähnlichen Biss wie die Chilischoten und wärmt ebenso von innen. 

Wirkung

Ingwer wirkt appetitanregend und fördert die Verdauung. Besonders wirksam ist er gegen Übelkeit und Neigung zu Erbrechen sowie typische Reisekrankheit-Symptome. In der chinesischen Medizin gilt die Wurzel als schweißtreibend, schleimlösend und hustenstillend. Zudem hat Ingwer eine antibakterielle Wirkung und der klassische Ingwer-Zitronen-Tee ist besonders gut bei Erkältungen. Weiters wird der Kreislauf angeregt und wärmt an besonders kalten Tagen von innen.

Zudem enthält Ingwer viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. 

Gewusst 

Ingwer war im Mittelalter hierzulande weit verbreitet, nämlich als „Pfeffer der armen Leute“, da sich echten Pfeffer nur die Oberschicht leisten konnte.

Geschmacksexplosionen

Ingwer hat einen speziellen fruchtigen und gleichzeitig scharfen Geschmack.

Die Schärfe ist zwar sehr dominant, dennoch lässt es sich wunderbar mit anderen Aromen sehr gut verbinden, weil sie diese unterstützt. Besonders gut harmoniert er mit Basilikum, Chili, Limetten und Zitronen, Zitronengras und Koriandergrün.

Frischer Ingwer wird entweder in Scheiben geschnitten, gehackt oder gerieben verwendet. Ingwerscheiben gibt man in (Fleisch-/Fisch-) Marinaden oder gibt sie zum Garen hinzu und gibt sie beim Essen wieder beiseite. Probieren Sie doch mal eine Karotten-Ingwer-Suppe oder frisch gerieben in Kompotts oder Marmeladen (z.B. Marillen-Ingwer-Marmelade).

Lagerung


Die frische Wurzel wird am besten eingewickelt in Butterpapier im Kühlschrank gelagert. Je länger sie gelagert wird, desto mehr Scharfstoffe gehen verloren. Das Pulver, das weitaus weniger intensiv ist als die frische Wurzel, luftdicht in verschlossene Gläser. 

Gute Qualität der Wurzel erkennt man daran, dass sie bei leichtem Druck nachgibt und eine mattglänzende, unversehrte Schale hat.


Perfekt wenn die Erkältungsviren wieder im Umlauf sind

Kurkuma

Die gesunden Knollen: Kurkuma und Ingwer

Kurkuma bzw. Gelbwurz ist das Trend-Gewürz schlecht hin. Es macht nicht nur die Milch golden, sondern in der indischen Heilkunst Ayurveda wird das Gewürz schon seit Jahrtausenden geschätzt.

Ich habe die Wurzel für euch in den Faktencheck genommen. Kann es wirklich so viel, wie versprochen wird? Übrigens, es ist das wissenschaftlich beste erforschte Eigengewürz.

Meist komm Kurkuma bei uns in vermahlener Form vor, in ausgewählten Geschäften ist jedoch auch die Wurzel erhältlich.

Im Gesundheitscheck

Die Wurzel regt nicht nur den Appetit an, sondern unterstützt auch die Verdauung positiv. So können Blähungen und Magenverstimmungen, insbesondere bei fettigen Mahlzeiten, vorgebeugt werden. In der kalten Jahreszeit kann es vor Erkältungen schützen. Denn die enthaltenen Inhaltstoffe wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Zudem hilft es bei Gallenleiden, erhöht die Produktion von Gallensaft und hilft bei gestörter Fettverdauung. Kurkuma- ein wahres Superfood! 

Inhaltsstoff Curcumin

Der für den Körper wertvolle Inhaltsstoff Curcumin wird schnell abgebaut, daher sollte das Gewürz über den Tag verteilt zu sich genommen werden (z.B. in der Früh im Porridge und nachmittags einen Kurkuma-Latte). Zudem wird Curcumin in Verbindung mit Piperin (in schwarzen und weißen Pfeffer) besser aufgenommen, da reicht schon eine Prise. So kommt in mein Frühstücksmüsli mit Kurkuma immer eine Prise Pfeffer hinzu.

Lagerung

Die frische Wurzel wird am besten -wie die Ingwerwurzel- eingewickelt in Butterpapier im Kühlschrank gelagert. Das Aroma und die kräftige Farbe des Kurkuma-Pulver verblasst rasch, daher möglichst zügig verwenden und in luftdicht verschlossene Gläser kühl und dunkel lagern (alle Gewürze sollten dunkel gelagert werden).

Das Gewürz eignet sich auch bestens als natürliches Farbmittel, nicht nur für Eier

Geschmacksexplosionen

Kurkuma passt trotz des mildwürzigen und leicht-erdigen Geschmacks wunderbar zu Süßen, wie Honig, Vanille oder Mango. Probier doch einmal einen Mango-Lassi mit Honig und Kurkuma.

Quellen:
Der Brockhaus Ernährung, 4. Vollständig überarbeitete Auflage, München: F.A. Brockhaus 2011

Fotos: pixabay



Kalter Kürbissalat mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl

Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe ja Kürbis. Ich kann es kaum erwarten bis die Kürbissaison startet, esse dann soviel Kürbis, dass ich mich bis Ende der Saison (fast) satt esse –  mein absolutes kulinarisches Highlight im Herbst und Winter!

Kürbis lässt sich auch wunderbar als Beilage servieren, nämlich auch roh. Er muss nicht gekocht werden und das feine beim Hokkaido ist, dass ich ihn nicht schälen muss. Also ruckzuck zubereitet und unwiderstehlich gut. 

Abgesehen davon, dass er mit seiner süßen bis nussigen Note viele Gerichte super im Geschmack abrundet ist er auch eine Mineralstoffbombe. Neben Beta-Karotin (Vorstufe von Vitamin A; antioxidative Wirkung) liefert er auch viele Mineralstoffe, wie Kalium (blutdrucksenkende Wirkung), Magnesium (eine Extraportion kann bei Wadenkrämpfe helfen), Calcium (besonders wichtig für Knochen und Zähne) und Eisen (wichtig für Sauerstofftransport). Zudem sättigt er schön anhaltend lange.


Für 2-3 Portionen als Beilage

250 g Hokkaido- Kürbis
1 kl Karotte
ca. 40 g Maroni, gegart
Kürbiskerne, Kürbiskernöl
etwas Kresse 

Dressing:
1 Limette
1 große Prise Zucker
1 EL Apfelessig
1 EL Wasser
etwas süßer Senf
Salz, Pfeffer
1 TL Rapsöl

  1. Für den Salat Kürbis in feine Streifen hobeln, Karotte feinraspeln.
  2. Für das Dressing Saft einer Limette mit Zucker, Apfelessig, Wasser, Senf, Salz, Pfeffer und Rapsöl vermischen. 
  3. Kürbissalat gut mit dem Dressing vermischen, am besten mit den Händen, damit das Gemüse den Saft gut aufnimmt.
  4. Maronis zerkleinern, Kürbiskerne grob hacken. Jeweils die Hälfte unter den Salat mischen und nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Auf einen großen tiefen Teller anrichten, mit den restlichen Maronistücken/Kürbiskernen bestreuen und mit Kürbiskernöl beträufeln. Zuletzt mit etwas Kresse dekorieren.

Tipp: Verfeinern Sie den Salat noch mit etwas gerösteten Speckwürfel

Roter Quinoa mit Cocktailtomaten, Granatapfelkernen und Halloumi in Grünteekruste

Am Wochenende habe ich mal wieder ein Rezept aus meinem Kochbuch „Gemüseliebe“ nachgekocht… ich sollte es öfters tun 😉 Momentan ist ja Tomaten-Hochsaison, sie sind so saftig süß, dass man gar nicht aufhören kann sie zu naschen.

2.11. hochformatPHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

4 Portionen:

200 g roter Quinoa
350 ml klare Gemüsesuppe
1 rote Zwiebel
1 kleiner Granatapfel
250 g Cocktailtomaten
4 Teebeutel Grüntee
4 TL schwarzer Sesam
6 EL Olivenöl
1 Limette
2 Pkg. Halloumi
1 EL Pinienkerne
Salz, Pfeffer

  1. Quinoa unter heißem Wasser abspülen und mit Gemüsesuppe rund 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschließend 10 Minuten ausquellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Granatapfel halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Tomaten waschen und halbieren. Beides gemeinsam mit Zwiebel in eine Schüssel geben und mit 3 EL Olivenöl und Limettensaft verrühren. Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  3. Teebeutel aufschneiden und den Inhalt in einem tiefen Teller mit Sesam vermengen. Du kannst natürlich jede Art von Tee verwenden, bekommt eine gute erfrischende Note mit Pfefferminztee aber auch Schwarztee passt sehr gut. Halloumi quer durchschneiden und jeweils auf beiden Seiten in der Panier wälzen. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten knusprig braten. 
  4. Halloumi in Scheiben schneiden und auf den Quinoasalat anrichten. Pinienkerne darüber streuen und servieren.

 

Tipp: Falls du kein Sieb mit sehr kleinen Löchern zu Hause hast, lege ein sauberes Küchentuch hinein und waschen den Quinoa darin. 

Vorbereitungstipp: Wenn es mal schnell gehen muss, bereite den Quinoasalat bereits vor und Braten den Halloumi direkt vor dem Servieren an.

No Food Waste: Falls du keinen kleinen Granatapfel bekommst, bewahren die restlichen Kerne für einige Tage in einem Schraubglas im Kühlschrank auf. Schmeckt wunderbar zum Frühstücksmüsli, aber auch im sommerlichen Salatteller.

Gemüseliebe

Ihr Liebsten, ich bin noch immer ganz aufgeregt und hüpfe vor lauter Freude auf und ab. Vor 1,5 Wochen kam endlich mein neues Buch „Gemüseliebe“ heraus.

10 Gemüsesorten spielen die Hauptrolle und werden zu Stars einer abwechslungsreichen Küche. Von modern interpretierte Klassiker, Gemüsenudeln, One- Pot-Ideen, snackiges Gemüse to go oder sogar Desserts. Die Rezepte sind alle saisonal, vorwiegend schnell ohne viel Schnickschnack zubereitet und bringen köstliche neue Geschmackserlebenisse. Mit diesem Buch möchte ich auch Kochmuffel dazu motivieren, den Kochlöffel zu schwingen. Denn mein Motto ist „Kochen kann jeder“- man muss sich nur drüber trauen ; ) Das Buch ist nicht nur für Vegetarier geeignet, sondern für alle, die Gemüse genauso lieben wie ich! : )

Über das Buch (Klappentext)

BUNTE UND GESUNDE GESCHMACKSERLEBNISSE: MODERN, KLASSISCH, TO GO UND MIT PFIFF 
Modern interpretierte Klassiker, Gemüsenudeln, One-Pot-Ideen, snackiges Gemüse to go und sogar Desserts sorgen für einen bunten Speiseplan und köstliche, neue Geschmackserlebnisse. Und mit Tina Gansers Healthy Tipps hat man die Möglichkeit, einzelne Zutaten durch noch wertvollere Lebensmittel auszutauschen.
– 100 raffinierte Gemüserezepte für vielfältigen Genuss
– mit genauen Infos zu den 10 Gemüsesorten: wann haben sie Saison, wie werden sie am besten gelagert
– zahlreiche Healthy Tipps: eine ausgewogene Ernährung liefert Energie und Gesundheit
– Ernährungstrend Low Carb: Gemüsenudeln, Karfiolpizza und Co.
– No Food Waste: viele Varianten zu jedem Rezept – Gemüse ganz einfach in den Rezepten abändern
– saisonal und mit frischen, regionalen Produkten kochen: für Vitaminpower im Alltag

 

Bei Lovelybooks kannst du nun bei meiner Leserunde mitmachen und bis zum 6. August 2017 eines von 25 Freiexemplaren gewinnen: https://www.lovelybooks.de/autor/Tina-Ganser/Gemüseliebe-1452944725-w/leserunde/1475361922/1475358318/

Eine kleine Vorschau auf mein Buch findest du hier: http://www.book2look.com/book/qDOPrxliXv

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