Topfengolatschen mit Zitronenglasur

Manchmal muss einfach schnell was Süßes her und was gibt es besseres als köstliche österreichische Topfengolatschen? Rasch zubereitet, rasch gebacken. Für gute Sachen muss man nicht immer ewig in der Küche stehen : )

IMGP1988PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

6 Stück:

1 Pkg. Plunderteig
200 g Topfen
1 Ei
3-4 EL Staubzucker
1 TL Vanillezucker
1 Bio-Zitrone

Zitronenglasur:
2 EL Staubzucker
Zitronenzesten von 1 Bio-Zitrone

Außerdem:
1 Ei zum Einstreichen

  1. Den Plunderteig rund 10 Minuten vor der Bearbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.
  2. Topfen mit Ei, Staub- und Vanillezucker sowie geriebener Zitronenschale + -saft zu einer glatten Masse vermischen.
  3. Plunderteig in 6 Quadrate schneiden und jeweils 2 TL der Topfenmasse daraufsetzen. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen, und in die Mitte zusammenklappen. Topfengolatschen mit Ei bestreichen.
  4. Topfengolatschen auf einem mit Backpapier belegten Blech für rund 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  5. Für die Zitronenglasur grobe Zitronenzesten abreiben und mit dem Saft von 1/2 Zitrone Staubzucker kurz aufkochen bis die Zitronenzesten kandieren.
  6. Fertige Topfengolatschen mit der Zitronenglasur bestreichen.

 

Tipp: Schmeckt auch sehr gut mit Marmeladenfüllung: Plunderteig mit Marmelade einstreichen und zusammenklappen.

Tipp: Du kannst die Marmelade in die Topfenmischung rühren.

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Fleischlos Glücklich

Eine nachhaltige Ernährung ist mir besonders wichtig. Daher esse ich – aber auch aus ethischen Gründen- nicht oft Fleisch und kaufe nur BIO. Wer sich inspirierende Ideen holen oder mal hin und wieder vegane Tage haben möchte, findet hier meine Rezepte zu der Serie „Fleischlos glücklich“. Diese sind 2017 im Merkur Magazin erschienen. Und dazu dauert keines länger als 35 Minuten, für alle Hobbyköche/Beginner geeignet und ideal für ein schnelles und leckeres Essen nach der Arbeit. Auch geeignet für Nicht-Veganer. Viel Spaß beim Ausprobieren : )

 

Hot Dog mit Krautsalat

Hummus mit Falafeln & Fladenbrot, auf karamellisierten Rote Rüben

Rote Linsensuppe mit Kokosmilch

Elsässer Flammkuchen mit grünem Salat und Orangendressing

Frühlingssalat mit gegrilltem Spargel & Anis- Croutons

Cevapcici mit geröstetem Paprika

Gefüllte Zucchini mit Tomatenragout

Spinatravioli mit Eierschwammerlsauce

One Pot Wurzelrisotto mit Preiselbeermarmelade

Kaiserschmarrn mit Vanilleeis und Birnenkompitt

 

Käse-Buchweizen-Laibchen

Jedes Mal wenn ich Reis als Beilage koche, stelle ich mir dieselbe Frage „Wieviel brauch ich nun?“ So geht es mir natürlich auch bei Buchweizen, Hirse & co. Neulich habe ich mal wieder zuviel Buchweizen gekocht, viel zu viel. Aber kein Problem, ich dachte mir ich mach einfach Laibchen daraus, und da ich auch noch etwas stinkigen Käse von den Kasspatzln am Vortag im Kühlschrank hatte wurden daraus Käse-Buchweizen-Laibchen, inspiriert meiner geliebten Kaspressknedln.. Da mal wieder alles ratzefatz gegessen wurde, bin ich euch das Foto leider schuldig… Aber hie das Rezept für 5 Stk.

80 g stinkiger Bergkäse
ca. 40 g Lauch
450 g Buchweizen gekocht
1-2 TL Chilipulver, je nach Geschmack
1 TL smoked Paprikapulver
2 TL Oregano, getrocknet
1/2 TL Knoblauchpulver
2 EL Frischkäse
1 EL Mehl
6 EL Brösel
Salz, Pfeffer

 

  1. Bergkäse in feine Würfeln schneiden. Lauch ebenso fein schneiden. Nun alles gemeinsam verkneten, nach Geschmack salzen und pfeffern und für ca. 30 Minuten stehen lassen. Wenn die Menge noch zu feucht ist, etwas mehr Bröseln hinzugeben.
  2. Mit befeuchteten Hände Laibchen formen und in einer Pfanne bei milder Hitze auf beiden Seiten knusprig goldbraun braten.
  3. Mit Salat oder Gemüse nach Wahl servieren.  Schmeckt auch sehr gut als Burger-Patties. Oder auch kalt für unterwegs 🙂

Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen….

 

 

Herzhafter Speck-Käse-Gugelhupf

Diesen pikanten Gugelhupf mag ich besonders gerne zu Gegrilltem (wann ist es endlich wieder Grill-Zeit? :), zum Snacken wenn Besuch kommt oder einfach zwischendurch. Ein Salat dazu und man hat schon ein herrliches schnelles Mittagessen, eignet sich auch besonders gut für unterwegs.

IMGP5606PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING  FOODSTYLING:TINA GANSER

Für einen Gugelhupf Durchmesser 20 cm

350 g Roggenmehl + etwas mehr
100 g Maismehl
2 Pkg. Trockengerm
2,5 TL Salz
1 TL Rosmarin, getrocknet
2 Eier
115 g Butter, zerlassen
ca. 100 ml Wasser, lauwarm

Für die Füllung:
150 g Speck
100 g Bergkäse
1 kleines Stück Lauch (ca. 2 cm)
3 Knoblauchzehen
20 g Cashew-Kerne, geröstet & gesalzen
Pfeffer

  1. Für den Teig Mehl mit Trockengerm, Salz und Rosmarin verrühren. Eier, zerlassene Butter und Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig kneien, bis sich die Mehlreste vom Seitenrand lösen. Geben Sie das lauwarme Wasser am besten portionsweise hinzu. Falls der Teig doch zu feucht wird, geben Sie noch etwas Mehl hinzu. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt bei Zimmertemperatur für 45 Minuten gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit für die Füllung Speck und Bergkäse feinwürfelig schneiden. Lauch putzen, Knoblauch schälen und beides fein hacken. In einer Pfanne Speck ohne Fett anrösten, nach 2 Minuten Lauch und Knoblauch hinzugeben und alles für 3 Minuten anbraten. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Grob gehackte Cahsewkerne und Bergkäswürfel zur Speckmischung geben. Etwas Pfeffern. Füllung in den Teig einarbeiten und eine Gugelhupfform ausfetten. Teig einlegen und nochmals zugedeckt für 20 Minuten gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Gugelhupf auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen, bis er braun wird.
  4. Fertigen Gugelhupf aus dem Ofen holen, für 10-15 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen.

 

Healthy Tipp: Die Klebereigenschaft von Roggenmehl ist weniger gut als von Weizen, daher kann er etwas zerbröseln. Du kannst auch sehr gerne nur Weizenmehl oder Dinkelmehl verwenden (auch in Vollkorn natürlich, so wird er noch gesünder).

Tipp: Für eine noch fluffigere Konsistenz verkneten Sie den Germteig nach der Rastzeit und lassen Sie ihn erneut für 30 Minuten aufgehen.

No Food Waste: Du kannst für die Füllung eigentlich alles verwenden, ob Lauch oder Frühlingszwiebeln, oder rote Zwiebeln. Ob Speck oder Schinken oder vegetarisch geräucherter Tofu. Ob Bergkäse, Schafskäse oder Gouda. Ob mit getrockneten Tomaten oder Oliven. Schau in deinen Kühlschrank, was gegessen gehört, lass dich inspirieren!

Kürbis- Kuchen mit Ahorn Cream Cheese Frosting

In den letzten 2 Monaten ging es wieder rund und ich hab das Backen leider ziemlich vernachlässigt…  Umso mehr freue ich mich, dass es vorletztes Wochenende wieder einen Mädls-Nachmittagstratsch gab. Gibt es eine bessere Gelegenheit als diese um einen Kuchen zu backen? NEIN! : )

Inspiriert hat mich ein Rezept von frischgekocht… Hab die Nüsse aufgrund meiner Allergie wieder weggelassen (dafür mein Lieblingsersatz Buchweizen verwendet), den Zucker etwas reduziert und mit Agavendicksaft kombiniert…

IMGP1590.jpgPHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING FOODSTYLING: TINA GANSER

450 g Kürbisfruchtfleisch
270 g Mehl
70 g Buchweizenmehl
2 TL Natron
1 TL Backpulver
2 TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen oder 2 TL Ingwer frisch
1/2 TL Muskat, gemahlen
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1 Biozitrone
3 Eier
200 g Feinkristallzucker
220 ml Sonnenblumenöl
120 ml Agavendicksaft oder Honig
250 g Frischkäse, Doppelrahmstrufe
250 g Magentopfen
ca. 150 ml Ahornsirup
3 EL Buchweizen, geröstet

  1. Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Ich habe Hokkaido-Kürbis verwendet. Schmeckt aber auch sehr gut mit Butternuss! Obwohl ich bei Suppen oder Röstgemüse diese nie schäle, sollten sie hier geschält werden, damit das Kürbismus schön fein wird. Anschließend in kleine Stücke schneiden und entweder über Wasserdampf oder in kochendem Wasser weich kochen. Anschließend noch heiß pürieren und etwas auskühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit in einer kleinen Schüssel Mehl mit Buchweizenmehl, Natron, Backpulver und den Gewürzen verrühren. Zitrone heiß abwaschen, trockenen, die Schale raspeln und unterheben.
  4. In einer großen Schüssel Eier mit Zucker für mind. 5 Minuten zu einer schaumigen gelben Masse rühren. Sonnenblumenöl und Agavendicksaft hinzufügen und für weitere 2 Minuten rühren. Zuletzt das ausgekühlte Kürbispüree unterheben.
  5. Mehl löffelweise hinzufügen und verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  6. Tortenform mit Butter oder Sonnenblumenöl einfetten und „ausbröseln“ oder „ausmehlen“. Teig einfüllen und im Backofen für rund 40 Minuten backen. Falls der Teig zu schnell dunkel wird, mit einer Alufolie zudecken.
  7. Kuchen in der Form auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Mit einem Messer  waagrecht durchschneiden.
  8. Für das Cream Cheese Frosting Frischkäse und Topfen kürz verrühren und nach Geschmack mit Ahornsirup süßen. Einen Teil auf die untere Kuchenhälfte verstreichen, die 2. Hälfte daraufsetzen und das restliche Frosting verstreichen. Vor dem Servieren mit etwas Ahornsirup beträufeln und Buchweizen bestreuen.
  9. Geniiiiiießen : )

Tipp: Anstatt den Buchweizenkörnern kannst du Nüsse nach deinem Geschmack verwenden. Richtig gut schmecken diese geröstet: Pfanne stark erhitzen und ohne Fett rösten bis sie goldbraun sind. Dabei immer wieder umrühren. Anstatt Buchweizenmehl verwende gemahlene Nüsse

Tipp: Probiere doch mal mit Karotten anstatt Kürbismus!

 

Shepherd´s Pie mit Kartoffel-Sellerie-Püree

Der Sommer war recht stressig, daher hatte ich leider kaum Zeit neue Rezepte auszuprobieren, geschweige denn sie zu posten. Das BBC Good Food Magazine stapelt sich und die markierten Rezepte werden immer mehr… Die Finger jucken mich schon und ich freu mich wieder viele neue Rezepte auszuprobieren. : )

Eines habe ich jedoch im Sommer gekocht und das möchte ich euch nicht vorenthalten: Shepherd´s Pie! Ich liebe Pies! Es ist ein perfektes Restlessen, besonders wenn man noch Püree übrig hat (ich koche davon einfach immer zu viel!) und Gemüsereste im Kühlschrankfach. Es ist nach Lust und Laune kombinierbar!

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4-5 Portionen

Kartoffel-Sellerie-Püree:
650 g Kartoffeln, bevorzugt mehlig
400 g Knollensellerie
200 ml Milch
1 EL Butter
1 Prise Muskatnuss, gemahlen
Salz, Pfeffer
1/4 Bund Petersilie

Fleischfüllung:

1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
3 TL Paprikapulver, scharf
200 g Champignons
2 Karotten
100 g TK-Erbsen
Öl
500 g Rinderfaschiertes
100 ml Guiness
1 Würfel Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
4 TL Speisestärke
1-2 EL Worcestersauce
2 TL Rosmarin, getrocknet
Salz, Pfeffer
(Rauchige) BBQ-Sauce nach Belieben

  1. Für die Pie-Haube Kartoffeln und Sellerie schälen. Letzteres in größere Stücke schneiden und gemeinsam in reichlich Wasser weich kochen.
  2. Für die Fleischfüllung, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Champignons putzen und feinblättirg schneiden. Karotten schälen und feinwürfelig schneiden. In einem Topf Öl erhitzen, Zwiebel mit Knoblauch und Paprikapulver für 3 Minuten glasig dünsten. Alles in einer kleinen Schüssel beiseite stellen. In der heißen Pfanne Faschiertes anbraten. Mit Bier ablöschen. Zwiebelmischung, Champignons, Karotten, Erbsen Suppenwürfel und Lorbeerblatt hinzugeben und gut verrühren. Für rund 30 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und 4 TL Speisestärke mit 4-5 EL Wasser verrühren und in die Masse rühren. Falls es noch zu dünnflüssig einen weiteren hinzugeben. Mit Worcestersauce, Rosmarin, BBQ Sauce, Salz und Pfeffer würzen. Lorbeerblatt herausnehmen.
  3. Sobald die Kartoffeln und der Sellerie weich sind, abgießen. In den Topf zurück geben, und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Nach und nach heiße Milch hinzugeben. Die Butter unterrühren. Sollte das Püree noch etwas zu fest sein, geben Sie noch etwas Milch hinzu. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und ¼ der gehackten Petersilie hinzugeben.
  4. Fleischfüllung in die Pie-Förmchen aufteilen und darauf das Püree geben. Im Backofen unter Grillfunktion knusprig hellbraun backen.

 

Tipp: Schmeckt auch sehr gut, wenn du es noch mit etwas Käse bestreust.

Gemüseliebe

Ihr Liebsten, ich bin noch immer ganz aufgeregt und hüpfe vor lauter Freude auf und ab. Vor 1,5 Wochen kam endlich mein neues Buch „Gemüseliebe“ heraus.

10 Gemüsesorten spielen die Hauptrolle und werden zu Stars einer abwechslungsreichen Küche. Von modern interpretierte Klassiker, Gemüsenudeln, One- Pot-Ideen, snackiges Gemüse to go oder sogar Desserts. Die Rezepte sind alle saisonal, vorwiegend schnell ohne viel Schnickschnack zubereitet und bringen köstliche neue Geschmackserlebenisse. Mit diesem Buch möchte ich auch Kochmuffel dazu motivieren, den Kochlöffel zu schwingen. Denn mein Motto ist „Kochen kann jeder“- man muss sich nur drüber trauen ; ) Das Buch ist nicht nur für Vegetarier geeignet, sondern für alle, die Gemüse genauso lieben wie ich! : )

Über das Buch (Klappentext)

BUNTE UND GESUNDE GESCHMACKSERLEBNISSE: MODERN, KLASSISCH, TO GO UND MIT PFIFF 
Modern interpretierte Klassiker, Gemüsenudeln, One-Pot-Ideen, snackiges Gemüse to go und sogar Desserts sorgen für einen bunten Speiseplan und köstliche, neue Geschmackserlebnisse. Und mit Tina Gansers Healthy Tipps hat man die Möglichkeit, einzelne Zutaten durch noch wertvollere Lebensmittel auszutauschen.
– 100 raffinierte Gemüserezepte für vielfältigen Genuss
– mit genauen Infos zu den 10 Gemüsesorten: wann haben sie Saison, wie werden sie am besten gelagert
– zahlreiche Healthy Tipps: eine ausgewogene Ernährung liefert Energie und Gesundheit
– Ernährungstrend Low Carb: Gemüsenudeln, Karfiolpizza und Co.
– No Food Waste: viele Varianten zu jedem Rezept – Gemüse ganz einfach in den Rezepten abändern
– saisonal und mit frischen, regionalen Produkten kochen: für Vitaminpower im Alltag

 

Bei Lovelybooks kannst du nun bei meiner Leserunde mitmachen und bis zum 6. August 2017 eines von 25 Freiexemplaren gewinnen: https://www.lovelybooks.de/autor/Tina-Ganser/Gemüseliebe-1452944725-w/leserunde/1475361922/1475358318/

Eine kleine Vorschau auf mein Buch findest du hier: http://www.book2look.com/book/qDOPrxliXv

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Energieschub pur- Cookies mit Dinkelflocken, Cranberries und Haselnüssen

Die letzten Wochen ging es mit der Arbeit drunter und drüber und leider bin ich nun länger nicht mehr dazugekommen euch leckere Rezepte zu liefern bzw. überhaupt zu backen. Folgendes Rezept möchte ich euch aber nicht vorenthalten. Cookies gehen nämlich immer, egal ob zwischendurch als Energieschub, zum Kaffee am Nachmittag oder als Wanderproviant. Und das beste, sie sind dazu noch lange in der Keksdose haltbar  (wenn man sie nicht so wie ich alle schon davor auffuttert 😉

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PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLE: TINA GANSER

16 Cookies:

130 g Butter, sehr weich
100 g brauner Zucker + 1 TL
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Ei, groß
50 g Vollkornmehl
50 g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
170 g Dinkelflocken
45 g Haselnüsse
50 g Cranberries

  1. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Für den Teig Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel cremig rühren. Anschließend das Ei hinzugeben und für mind. 2 Minuten schaumig rühren. Je länger man die Masse schlägt, desto schaumiger wird sie und desto besser werden die Cookies. Also nicht zu früh aufgeben! 😉
  3. Mehlsorten mit Backpulver und Dunkelflocken verrühren. 30 g Haselnüsse grob hacken. Gemeinsam mit den Cranberries unter in die Mehlmischung rühren und dann alles unter die Eimasse heben und gut vermischen. Für 10 Minuten stehen lassen.
  4. Hände anfeuchten und aus dem Teig kleine Kugeln formen (in etwa in der Größe eines Golfballs), auf ein mit Backpapier belegten Backblech legen und vorsichtig ein wenig flach drücken. As Topping die restlichen Haselnüsse (15 g) fein hacken, mit 1 TL Zucker vermengen und auf die Cookies streuen.
  5. Für ca. 14 Minuten im Backofen backen. Du merkst, dass die Cookies fertig sind, dass sie noch etwas weich sind, aber die Unterseite bereits durchgebacken sind. Das Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen.
  6. G E N I E ß E N : )

Delicaticious Banana Bread mit Kokos

Wie zeigt man besser „I mog di“ als mit einem selbstgebackenen Kuchen? Richtig, fast gar nicht ; ) So habe ich meiner Mutter einen Bananenkuchen gebacken. Da sie Gluten nicht verträgt habe ich lange gegrübelt was ich ihr machen soll – ich hatte zu viele Ideen! Habe mich dann aber für ein Bananen-Kokos-Brot mit Buchweizenmehl entschieden, da meine Banane bereits mehr als reif waren. Der perfekte Weg um sie zu verbrauchen! Ich habe das Brot gleich mit Kokosöl statt Rapsöl zubereitet, damit der Kokos-Geschmack noch intensiver wird. Du kannst aber natürlich Sonnenblumen- oder Rapsöl verwenden und dafür etwas mehr Kokosflocken.

IMGP0800PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

1 Brotkastenform:

115 g Kokosöl
120 g Rohrohrzucker + etwas mehr
2 Eier
220 g Buchweizenmehl
40 g Kokosflocken + etwas mehr
3 TL Backpulver
1 Becher Naturjoghurt
3 sehr reife Bananen

Dekoration:
1 mittelgroße Banane
1 Handvoll Haselnüsse

  1. Backofen auf 160°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Kokosöl bei Bedarf etwas schmelzen und mit Zucker für 2 Minuten gut verrühren. Anschließend die Eier nach und nach hinzugeben und für jeweils 5 Minuten mixen.
  3. Mehl mit Kokosflocken und Backpulver verrühren.
  4. Bananen entweder mit einer Gabel fein drücken oder mit einem Pürierstab pürieren. Ich zerdrücke sie lieber mit einer Gabel, wenn sie sehr reif sind, denn im Pürierstab bleibt immer so viel picken und ich will ja alles von den leckeren Bananen haben. Nun mit dem Joghurt verrühren.
  5. Abwechseln die trockenen (Mehlmischung) und feuchten (Joghurtmischung) Zutaten hinzufügen und alles gut verrühren.
  6. Die Backform einölen und mit Kokosflocken bestreuen. Die Masse einfüllen.
  7. Für die Dekoration eine Banane der länge nach in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen. Mit halbierten Haselnüssen und etwas Zucker bestreuen.
  8. Im Ofen für rund 40-50 Minuten backen. Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und nach Belieben vor dem Servieren mit Staubzucker bestreut servieren.

 

Tipp: Falls das Bananenbrot schon etwas dunkel wird, aber noch nicht ganz durch ist, bedecke es mit Alufolie.

Das tolle an dem Bananenkuchen ist, dass er für einige Tage hält und dann noch immer super saftig ist.

 

 

Lachs-Burger

Lachs- Burger: Gebratenes Lachsfilet in Wachauer Weckerl mit Wasabi-Avocadocreme, Honig-Dill-Senf Sauce, Tomate und Rucola

Selbstgemachte Burger schmecken meist nicht nur besser, sondern man hat auch den Vorteil, dass man frische Zutaten verwenden kann. Letzte Woche gab es bei mir Lachs-Burger mit gebratenen frischen Lachsfilet – ein Traum! Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten!

IMGP0234.jpgPHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING FOODSTYLING: TINA GANSER

2 Portionen

Wasabi-Avocado-Creme
1 Avocado
1 TL Wasabicreme
2 TL Zitronenaft
Salz, Pfeffer

Dill-Honig-Senf-Sauce
2 EL Honig-Senf
1 TL Dill, gehackt
1 EL Wasser

2  Weckerl (z.B. Wachauer-Weckerl)
2 Lachsfilets
4 EL Olivenöl
2 TL Zitronensaft
4 Tomatenscheiben
2 Händevoll Rucola

ZUBEREITUNG

  1. Für die Avocadocreme, Avocado halbieren, Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauskratzen. Mit Wasabicreme, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Für die Honig-Dill-Senf-Sauce Senf mit Dill und Wasser verrühren.
  2. Wachauer-Weckerln aufschneiden und im Backofen unterm Grill kurz knusprig backen
  3. Lachs auf beiden Seiten mit jeweils ca. ½ Salz und Pfeffer einreiben. Pfanne mit Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze Lachsfilets auf beiden Seiten für ca. 3 Minuten anbraten.
  4. Die untere Hälfte des Wachauer Weckerl mit Avocadocreme bestreichen, Lachsfilet daraufsetzen und mit 1 TL Zitronensaft begießen. Mit Senf-Sauce bestreichen, die Tomatenscheiben darauflegen und Rucola daraufsetzen. Die obere Weckerl-Hälfte daraufgeben und servieren.

Tipp: Dazu passen super Süßkartoffel-Wedges