Bierrisotto mit Kürbis

Die Kürbissaison ist ja leider schon beinahe vorbei, deswegen poste ich euch noch schnell einer meiner Lieblingsrezepte – ein Risotto mit Kürbis und Bier. Außerdem leite ich so meine neue gewonnene Leidenschaft ein, Kochen/Backen mit Bier. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit der kulinarischen Seite von Bier – zu welchem Essen passt es bzw. welches Bier passt am Besten als Begleitung zu welchem Essen. Wahre Bierliebhaber, die mehr als nur ein Pils oder Lager wollen, wissen, dass schon lange nicht mehr Wein der ideale Begleiter zu essen ist, sondern auch Bier- besser gesagt Kraftbier.

Ich habe ja das große Glück an der Quelle zu sitzen, da mein Freund bei uns zu Hause Bier braut. So konnte ich in die große Welt der Biere schrittweise eintauchen und viele neue Geschmäcker kennenlernen. Seitdem will ich nicht mehr zurück zum klassischen Lager 😀

Welches Bier du verwendest ist im Prinzip egal, je nachdem in welche Richtung es gehen soll. Ich habe hier ein dunkles Bier verwendet, das etwas herber ist und gut zum Kürbis passt – macht das Essen etwas erdiger. Aber auch ein helles Golden Bitter Ale kann das gewisse Extra liefern.

4 Portionen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Kürbisfleisch
Butter oder Öl
250 g Risottoreis
ca. 250 ml dunkles Bier
ca. 1 l Gemüsesuppe
5 Tomaten, getrocknet
60 g Parmesan, gerieben
Salz, Pfeffer

Garnitur:
2 Frühlingszwiebeln
1-2 EL Butter
Kresse oder ähnliches

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein schneiden. Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden. Welchen du verwendest, ist ganz egal. Ich habe dafür einen Butternusskürbis verwendet.
  2. In einen breiten Topf Butter oder Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel für mehrere Minuten glasig andünsten. Anschließend Knoblauch und Risottoreis hinzugeben und für 1-2 Minuten anbraten. Mit 150 ml Bier ablöschen. Kürbiswürfel hinzugeben.
  3. Unter ständigem Umrühren und nach und nach je 1 Schöpfer Gemüsesuppe hinzugeben und bei milder Hitze köcheln lassen. Solange bis der Reis gar und sämig ist.
  4. In der Zwischenzeit Frühlingszwiebel samt Grün in größere Stücke schneiden und in Butter kross braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Kurz vor dem Garende des Risottos klein geschnittene getrocknet Tomaten hinzugeben nach und nach 100 ml Bier hinzugießen und den geriebenen Parmesan unterheben. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Risotto in tiefen Tellern anrichten und mit den Frühlingszwiebeln sowie nach Belieben mit Kresse oder ähnlichem Garnieren.
  7. Dazu das restliche Bier (oder mehr 😉 genießen 🙂

Dazu passt auch sehr gut ein grüner Salat.

Kalter Kürbissalat mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl

Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber ich liebe ja Kürbis. Ich kann es kaum erwarten bis die Kürbissaison startet, esse dann soviel Kürbis, dass ich mich bis Ende der Saison (fast) satt esse –  mein absolutes kulinarisches Highlight im Herbst und Winter!

Kürbis lässt sich auch wunderbar als Beilage servieren, nämlich auch roh. Er muss nicht gekocht werden und das feine beim Hokkaido ist, dass ich ihn nicht schälen muss. Also ruckzuck zubereitet und unwiderstehlich gut. 

Abgesehen davon, dass er mit seiner süßen bis nussigen Note viele Gerichte super im Geschmack abrundet ist er auch eine Mineralstoffbombe. Neben Beta-Karotin (Vorstufe von Vitamin A; antioxidative Wirkung) liefert er auch viele Mineralstoffe, wie Kalium (blutdrucksenkende Wirkung), Magnesium (eine Extraportion kann bei Wadenkrämpfe helfen), Calcium (besonders wichtig für Knochen und Zähne) und Eisen (wichtig für Sauerstofftransport). Zudem sättigt er schön anhaltend lange.


Für 2-3 Portionen als Beilage

250 g Hokkaido- Kürbis
1 kl Karotte
ca. 40 g Maroni, gegart
Kürbiskerne, Kürbiskernöl
etwas Kresse 

Dressing:
1 Limette
1 große Prise Zucker
1 EL Apfelessig
1 EL Wasser
etwas süßer Senf
Salz, Pfeffer
1 TL Rapsöl

  1. Für den Salat Kürbis in feine Streifen hobeln, Karotte feinraspeln.
  2. Für das Dressing Saft einer Limette mit Zucker, Apfelessig, Wasser, Senf, Salz, Pfeffer und Rapsöl vermischen. 
  3. Kürbissalat gut mit dem Dressing vermischen, am besten mit den Händen, damit das Gemüse den Saft gut aufnimmt.
  4. Maronis zerkleinern, Kürbiskerne grob hacken. Jeweils die Hälfte unter den Salat mischen und nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Auf einen großen tiefen Teller anrichten, mit den restlichen Maronistücken/Kürbiskernen bestreuen und mit Kürbiskernöl beträufeln. Zuletzt mit etwas Kresse dekorieren.

Tipp: Verfeinern Sie den Salat noch mit etwas gerösteten Speckwürfel

French Toast mit griechischem Joghurt

Frühstück muss nicht immer gesund sein, Frühstück soll aber immer schmecken. So beginnt der Tag gleich gut 🙂 
Frenchtoast schmeckt auch nicht nur in der Früh, sondern auch als Nachmittagssnack.  

Am schönsten ist es aber mit den Lieblingsmenschen um einen herum 🙂

Dieses leckere Gericht durfte ich auch für Seeberger auf der Food Village zubereiten- so schnell konnte ich gar nicht kochen, waren alle Teller schon weg. Das Rezept findet ihr hier, viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmen!

4 Portionen

8 Weißbrot- oder Toastbrotscheiben bzw. Briochetoastscheiben
70 ml Milch
2 Ei
2 Pkg. griech. Joghurt
¼ TL Zimt
3-4 TL Puddingpulver z.B. Vanille
3 EL Zucker
‚1 Prise Salz

Butter oder neutrales Öl zum Herausbacken
Früchte nach Wahl
nach Belieben Ahornsirup
Staubzucker

  1. Milch mit Eier, 2 EL griech. Joghurt, Zimt, Puddingpulver, Zucker und Salz mit einem Schneebesen versprudeln, bis die Masse glatt ist.
  2. Masse in ein tiefes Teller geben und die Brotscheiben auf beiden Seiten eintunken.
  3. In einer Pfanne Butter erhitzen und auf beiden Seiten goldbraun backen.
  4. Fertigen Frenchtoast auf ein Teller legen, etwas Joghurt darauf verstreichen und nochmals eine Scheibe Toast mit Joghurt daraufsetzen. Mit Beeren und Ahornsirup nach Belieben dekorieren. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Tipp: Der Frenchtoast schmeckt besonders gut, wenn man ihn nach dem ersten Mal anbraten nochmals in die Eimilch taucht und nochmals goldbraun bratet.

Ein Gaumenschmaus in der Früh, ein Seelenstreichler am Nachmittag

Zwetschken-Ribisel-Kuchen mit Kokos- Sauerrahm Guss

Die letzten Zwetschken und Ribisel der Saison müssen ausgenutzt werden. Eingekocht für Kuchen und meinen Frühstücksmüsli im Winter habe ich schon (immer nur Äpfel wird dann auch mal fad…). Zudem kam Besuch und was gibt es schöneres als Freunde mit Selbstgebackenem zu verwöhnen.

Den Boden selbst habe ich aus einer Mischung von glatten Mehl, Vollkornmehl und Buchweizenmehl zubereitet. Bei Kuchen liebe ich Buchweizen (ich habe ihm sogar einen eigenen Blogeintrag gewidmet – siehe hier), da es einen leicht nussigen Geschmack vergibt und es somit auch mein Nussersatz ist.
Obstkuchen bereite ich besonders gern mit Vollkornmehl zu. Die Gesundheitsgründe stehen hier bei bei mir nicht im Vordergrund (liefert mehr Mineralstoffe, macht länger Satt, unterstützt die Verdauung), sondern mir schmeckt es einfach besser. Gerne kannst du es auch mit nur Vollkorn zubereiten, wobei der Teig so fester wird.

Übrigens, Zwetschken liefern viel Kalium (wichtig für den Transport von Insulin in die Zellen und Herstellung von körpereigenen Protein, blutdrucksenkend) und Vitamin K (besonders wichtig für den Knochenstoffwechsel). Ribisel enthalten viel Vitamin C (stärk Immunsystem), Eisen (wichtig für Sauerstofftransport), Kalium und Mangan (stärkt Bindegewebe, pflegt die Haut und ist an der Produktion von Dopamin (ein Glückshormon) beteiligt).  – Also ein wahrer POWERKUCHEN : )

IMGP5174

Für 1 Blech (30 x 25 cm):

Boden (Topfenteig):
150 g glattes Mehl* + etwas mehr
150 g Vollkornmehl*
90 g Buchweizenmehl
1 Pkg. Backpulver
250 g Magertopfen
6 EL Rapsöl
5 EL Vollmilch
1 Prise Salz
60 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1 Ei

Guss:
450 g Sauerrahm
100 g Zucker
4 Eier
1/2 Pkg. Kokos-Puddingpulver**

Außerdem:
400 g Zwetschken
100 g Ribiseln

Staubzucker
Backpapier

* Ob du Weizen- oder Dinkelmehl verwendest, ist ganz egal. Vollkorn ist immer die gesündere Variante, egal ob Weizen oder Dinkel. Roggen wäre auch möglich, dieser braucht aber wiederum mehr Flüssigkeit und der Teig wird kompakter.

** Wenn du keines bekommst, verwende Kokosflocken oder nimm etwas weniger Sauerrahm und dafür Kokosmilch.

  1. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen – wenn es nicht hält, Öle das Blech davor ein.
  2. Mehle, Backpulver, Topfen, Öl, Milch, Salz, Zucker und Ei zu einem glatten Teig verkneten- entweder mit den Händen oder mit Knethaken. Anschließend entweder mit den Händen in die Blechform drucken oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit einem Nudelwalker ausrollen. Anschließend die Form damit auslegen.
  3. Für den Guss Sauerrahm, Zucker, Eier und Puddingpulver zu einer glatten Masse rühren. Guss auf den Teig verteilen.
  4. Zwetschken entkernen und in Speigerl/Spalten schneiden. Auf dem Guss verteilen und zuletzt die Ribisel darauf verstreuen.
  5. Kuchen im Ofen auf mittlerer Schiene für rund 30-40 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  6. Vor dem Servieren in Stücke bzw. Würfel schneiden und mit Staubzucker bestreut servieren.
  7. Genießen : )

 

Info: Meine Kuchen sind nie super süß, da ich auch noch das Obst bzw. den natürlichen Geschmack haben möchte. Wenn du Kuchen gerne etwas süßer hättest, dann erhöhe die Zuckermenge.

Tipp: Dieses Rezept kannst du für alle Obstsorten saisonal zubereiten. Es schmeckt einfach immer : )

IMGP5181

IMGP5178

IMGP5186.jpg

PHOTOCREDIT: William Melling, FOODSTYLE: Tina Ganser

Naked Cake mit Beeren und Mohn

Wie ihr sicherlich schon bemerkt habe, liebe ich Kuchen – nicht nur zum Essen, sondern auch backen. Da ergreife ich jede Gelegenheit, die ich bekomme und so auch diesmal. Eine gute Freundin hat geheiratet und ich habe ihr die Hochzeitstorte geschenkt. Naked Cakes sind die perfekte Gelegenheit nicht nur die Liebe, sondern auch die Beeren zu feiern. : )

4ca618b3-4aa9-4304-9794-3eeddc520587FOODSTYLING: TINA GANSER

Die Kuchen selbst bestehen aus einem leichten Biskuit- Mohn-Teig. Ich mag Creme-Torten ja nur, wenn sie eine leichte Füllung haben und man sich nach einem Stück nicht gleich fühlt, als hätte man die ganze Torte gegessen. Daher mache ich sie immer mit Magertopfen, meist etwas Joghurt dazu und zuletzt damit es schön fluffig wird, hebe ich meist geschlagenes Schlagobers unter.

Für den Boden habe ich eine Tortenform mit ø 26 cm und für die 2. Ebene ø 20 cm. Hier kann man natürlich variieren wie man möchte und was man zu Hause hat. Persönlich gefällt es mir besser, wenn die Torte immer schmaler wird, da man sie gut mit Beeren dekorieren kann.

 Tortenform (ø 26 cm)

 Biskuit:
4 Eier
200 g Zucker
80 g Mehl, glatt
45 g Mohn

Tortenform (ø 20 cm)

Biskuit:
3 Eier
150 g Zucker
60 g Mehl, glatt
35 g Mohn

Füllung (für die gesamte Torte):
500 g Topfen
400 g Joghurt
ca. 120 g Staubzucker
500 g Schlagobers
 10 Blätter Gelatine
250 g Himbeeren

Dekoration:
etwas Schlagobers, geschlagen
viele Beeren
Minzblätter
viel Staubzucker

97db042e-22e2-4745-a9d3-862b46633101

  1. Backofen auf 160 °C (Heißluft) vorheizen.

Zubereitung Biskuit

  1. Die Zubereitung der beiden Formen ist jeweils die gleiche. Du kannst natürlich auch alles auf einmal zubereiten und dann auf die Formen aufteilen. Ich persönlich mache es lieber separat.  Eier trennen. Eiweiß für 1 Minute mixen, 100 g bzw. 60 g Zucker einrieseln lassen und weiter mixen. Eidotter mit 120 g bzw. 90 g Zucker für rund 5 Minuten so einer cremigen gelben Masse mixen. In einer Schüssel Mehl und Mohn verrühren. Mit einer Teigspachtel die Mehl- Mohn-Mischung unterrühren und zuletzt das Eiweiß locker unterheben, bis eine glatte Masse entsteht.
    Tipp:
    Ich bereite meist zuerst das Eiweiß zu, dann kann ich mit denselben Quirlern die Eidotter rühren und muss sie zwischendurch nicht waschen.
  2. Jeweils den Boden der Tortenform mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen. Im Backofen für rund 15 Minuten backen. Am besten du führst die Stäbchenprobe durch: Zahnstocher oder Stricknadel vorsichtig in den Teig stechen, wenn nichts haften bleibt, ist das Biskuit fertig. 
  3. Für mind. 10 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Tortenform heben und diese säubern. Das Biskuit vollständig auskühlen lassen.

Zubereitung Füllung

  1. Gelatineblätter einzeln in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Topfen mit Joghurt und Staubzucker verrühren, Schlagobers schlagen. Ich mag es, wenn die Kuchen nicht so süß sind, aber du kannst die Creme natürlich beliebig stark süßen. Gib soviel Zucker hinzu, wie du gerne möchtest und es dir schmeckt.
  2. Die Gelatineblätter in einem Topf mit milder Hitze schmelzen lassen und anschließend etwas von der Füllung einrühren, damit die Gelatine auskühlt. Nun unter die Masse heben und zuletzt das geschlagene Schlagobers vorsichtig mit einer Teigspachtel auf mehrere Portionen unterheben.

Nun die Torten füllen

  1. Am leichtesten ist es, wenn du die Cremefüllung in 2 Hälften teilst. Für die größere Torte brauchst du etwas mehr Füllung, hier geht es nun aber nicht um Gramm, du kannst gerne das Augenmaß verwenden.
  2. Sobald die Torten selbst ausgekühlt sind, Biskuitboden waagrecht mit einem großen Sägemesser auseinanderschneiden. Die untere Hälfte zurück in die gesäuberte Springform geben. Zwei Drittel der Füllung daraufverteilen und ein paar gewaschene Himbeeren darauf streuen. Nun kommt die 2. Biskuithälfte darauf. Verteile nun die restliche Masse und streiche sie glatt. So machst du es mit beiden Tortenformen.
  3. Gut mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank für rund 4-5 Stunden kalt stellen, besser aber über Nacht.

Dekoration

  1. Sobald du beide Torten gut gekühlt hast, löst du es vorsichtig aus der Form. Den unteren Boden bereits vorsichtig auf eine Platte stellen, auf der die gesamte Naked Cake dann serviert wird. Nun vorsichtig die kleinere Torte daraufgehen und voilà fertig.
  2. Streiche nun mit einer Teigspachtel noch außen entlang der Ränder. Ich habe dafür etwas Schlagobers aufgeschlagen und die Torte damit vorsichtig rundherum eingestrichen. Dabei aber wirklich nur wenig verwenden, sodass man den Teig selbst noch durchsieht.
  3. Nun mit all den Beeren, die du hast, dekorieren, ein paar Minzblätter hinzu und nach Belieben mit Blumen dekorieren. Und zuletzt mit reichlich Staubzucker bestreuen.

 

Transport

Wenn du den Kuchen transportieren möchtest, dann dekoriere sie erst vor Ort. So bleiben die Beeren frischer und die Füllung verfärbt sich auch nicht in der Zwischenzeit. Ich würde die Torte sowieso immer kurz vor dem Essen dekorieren. Auch der Staubzucker saugt sich so nicht in die Beeren.

Für den Transport kannst du lange Schaschlickspieße in die Torte stecken, damit sie gut zusammenhält. Diese ziehst du dann heraus und die Löcher die dabei entstehen, werden sowieso mit Beeren belegt 🙂

 

Ich hoffe, ich habe die Torte nun so einfach wie möglich beschrieben. Wenn du Fragen hast, freue ich mich über deine Nachricht 🙂

Tipp: Die Füllung schmeckt auch sehr gut, wenn du etwas Hollersirup hinzugibst. Für mehr Farbe, kannst du die Füllung auch mit Beeren pürieren, Erdbeeren/Himbeeren für rot, Heidelbeeren für blau.

Tipp: Der Boden schmeckt auch sehr gut, wenn du den Mohn mit gemahlenen Nüssen ersetzt.

 

a549972f-b5a3-4281-8180-22247eef0ef7

 

Roter Quinoa mit Cocktailtomaten, Granatapfelkernen und Halloumi in Grünteekruste

Am Wochenende habe ich mal wieder ein Rezept aus meinem Kochbuch „Gemüseliebe“ nachgekocht… ich sollte es öfters tun 😉 Momentan ist ja Tomaten-Hochsaison, sie sind so saftig süß, dass man gar nicht aufhören kann sie zu naschen.

2.11. hochformatPHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

4 Portionen:

200 g roter Quinoa
350 ml klare Gemüsesuppe
1 rote Zwiebel
1 kleiner Granatapfel
250 g Cocktailtomaten
4 Teebeutel Grüntee
4 TL schwarzer Sesam
6 EL Olivenöl
1 Limette
2 Pkg. Halloumi
1 EL Pinienkerne
Salz, Pfeffer

  1. Quinoa unter heißem Wasser abspülen und mit Gemüsesuppe rund 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschließend 10 Minuten ausquellen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Granatapfel halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Tomaten waschen und halbieren. Beides gemeinsam mit Zwiebel in eine Schüssel geben und mit 3 EL Olivenöl und Limettensaft verrühren. Nach Geschmack salzen und pfeffern.
  3. Teebeutel aufschneiden und den Inhalt in einem tiefen Teller mit Sesam vermengen. Du kannst natürlich jede Art von Tee verwenden, bekommt eine gute erfrischende Note mit Pfefferminztee aber auch Schwarztee passt sehr gut. Halloumi quer durchschneiden und jeweils auf beiden Seiten in der Panier wälzen. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten knusprig braten. 
  4. Halloumi in Scheiben schneiden und auf den Quinoasalat anrichten. Pinienkerne darüber streuen und servieren.

 

Tipp: Falls du kein Sieb mit sehr kleinen Löchern zu Hause hast, lege ein sauberes Küchentuch hinein und waschen den Quinoa darin. 

Vorbereitungstipp: Wenn es mal schnell gehen muss, bereite den Quinoasalat bereits vor und Braten den Halloumi direkt vor dem Servieren an.

No Food Waste: Falls du keinen kleinen Granatapfel bekommst, bewahren die restlichen Kerne für einige Tage in einem Schraubglas im Kühlschrank auf. Schmeckt wunderbar zum Frühstücksmüsli, aber auch im sommerlichen Salatteller.

Topfengolatschen mit Zitronenglasur

Manchmal muss einfach schnell was Süßes her und was gibt es besseres als köstliche österreichische Topfengolatschen? Rasch zubereitet, rasch gebacken. Für gute Sachen muss man nicht immer ewig in der Küche stehen : )

IMGP1988PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING, FOODSTYLING: TINA GANSER

6 Stück:

1 Pkg. Plunderteig
200 g Topfen
1 Ei
3-4 EL Staubzucker
1 TL Vanillezucker
1 Bio-Zitrone

Zitronenglasur:
2 EL Staubzucker
Zitronenzesten von 1 Bio-Zitrone

Außerdem:
1 Ei zum Einstreichen

  1. Den Plunderteig rund 10 Minuten vor der Bearbeitung aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.
  2. Topfen mit Ei, Staub- und Vanillezucker sowie geriebener Zitronenschale + -saft zu einer glatten Masse vermischen.
  3. Plunderteig in 6 Quadrate schneiden und jeweils 2 TL der Topfenmasse daraufsetzen. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen, und in die Mitte zusammenklappen. Topfengolatschen mit Ei bestreichen.
  4. Topfengolatschen auf einem mit Backpapier belegten Blech für rund 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  5. Für die Zitronenglasur grobe Zitronenzesten abreiben und mit dem Saft von 1/2 Zitrone Staubzucker kurz aufkochen bis die Zitronenzesten kandieren.
  6. Fertige Topfengolatschen mit der Zitronenglasur bestreichen.

 

Tipp: Schmeckt auch sehr gut mit Marmeladenfüllung: Plunderteig mit Marmelade einstreichen und zusammenklappen.

Tipp: Du kannst die Marmelade in die Topfenmischung rühren.

IMGP1994

Fleischlos Glücklich

Eine nachhaltige Ernährung ist mir besonders wichtig. Daher esse ich – aber auch aus ethischen Gründen- nicht oft Fleisch und kaufe nur BIO. Wer sich inspirierende Ideen holen oder mal hin und wieder vegane Tage haben möchte, findet hier meine Rezepte zu der Serie „Fleischlos glücklich“. Diese sind 2017 im Merkur Magazin erschienen. Und dazu dauert keines länger als 35 Minuten, für alle Hobbyköche/Beginner geeignet und ideal für ein schnelles und leckeres Essen nach der Arbeit. Auch geeignet für Nicht-Veganer. Viel Spaß beim Ausprobieren : )

 

Hot Dog mit Krautsalat

Hummus mit Falafeln & Fladenbrot, auf karamellisierten Rote Rüben

Rote Linsensuppe mit Kokosmilch

Elsässer Flammkuchen mit grünem Salat und Orangendressing

Frühlingssalat mit gegrilltem Spargel & Anis- Croutons

Cevapcici mit geröstetem Paprika

Gefüllte Zucchini mit Tomatenragout

Spinatravioli mit Eierschwammerlsauce

One Pot Wurzelrisotto mit Preiselbeermarmelade

Kaiserschmarrn mit Vanilleeis und Birnenkompitt

 

Käse-Buchweizen-Laibchen

Jedes Mal wenn ich Reis als Beilage koche, stelle ich mir dieselbe Frage „Wieviel brauch ich nun?“ So geht es mir natürlich auch bei Buchweizen, Hirse & co. Neulich habe ich mal wieder zuviel Buchweizen gekocht, viel zu viel. Aber kein Problem, ich dachte mir ich mach einfach Laibchen daraus, und da ich auch noch etwas stinkigen Käse von den Kasspatzln am Vortag im Kühlschrank hatte wurden daraus Käse-Buchweizen-Laibchen, inspiriert meiner geliebten Kaspressknedln.. Da mal wieder alles ratzefatz gegessen wurde, bin ich euch das Foto leider schuldig… Aber hie das Rezept für 5 Stk.

80 g stinkiger Bergkäse
ca. 40 g Lauch
450 g Buchweizen gekocht
1-2 TL Chilipulver, je nach Geschmack
1 TL smoked Paprikapulver
2 TL Oregano, getrocknet
1/2 TL Knoblauchpulver
2 EL Frischkäse
1 EL Mehl
6 EL Brösel
Salz, Pfeffer

 

  1. Bergkäse in feine Würfeln schneiden. Lauch ebenso fein schneiden. Nun alles gemeinsam verkneten, nach Geschmack salzen und pfeffern und für ca. 30 Minuten stehen lassen. Wenn die Menge noch zu feucht ist, etwas mehr Bröseln hinzugeben.
  2. Mit befeuchteten Hände Laibchen formen und in einer Pfanne bei milder Hitze auf beiden Seiten knusprig goldbraun braten.
  3. Mit Salat oder Gemüse nach Wahl servieren.  Schmeckt auch sehr gut als Burger-Patties. Oder auch kalt für unterwegs 🙂

Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen….

 

 

Herzhafter Speck-Käse-Gugelhupf

Diesen pikanten Gugelhupf mag ich besonders gerne zu Gegrilltem (wann ist es endlich wieder Grill-Zeit? :), zum Snacken wenn Besuch kommt oder einfach zwischendurch. Ein Salat dazu und man hat schon ein herrliches schnelles Mittagessen, eignet sich auch besonders gut für unterwegs.

IMGP5606PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING  FOODSTYLING:TINA GANSER

Für einen Gugelhupf Durchmesser 20 cm

350 g Roggenmehl + etwas mehr
100 g Maismehl
2 Pkg. Trockengerm
2,5 TL Salz
1 TL Rosmarin, getrocknet
2 Eier
115 g Butter, zerlassen
ca. 100 ml Wasser, lauwarm

Für die Füllung:
150 g Speck
100 g Bergkäse
1 kleines Stück Lauch (ca. 2 cm)
3 Knoblauchzehen
20 g Cashew-Kerne, geröstet & gesalzen
Pfeffer

  1. Für den Teig Mehl mit Trockengerm, Salz und Rosmarin verrühren. Eier, zerlassene Butter und Wasser hinzugeben und zu einem glatten Teig kneien, bis sich die Mehlreste vom Seitenrand lösen. Geben Sie das lauwarme Wasser am besten portionsweise hinzu. Falls der Teig doch zu feucht wird, geben Sie noch etwas Mehl hinzu. Mit Mehl bestäuben und zugedeckt bei Zimmertemperatur für 45 Minuten gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit für die Füllung Speck und Bergkäse feinwürfelig schneiden. Lauch putzen, Knoblauch schälen und beides fein hacken. In einer Pfanne Speck ohne Fett anrösten, nach 2 Minuten Lauch und Knoblauch hinzugeben und alles für 3 Minuten anbraten. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Grob gehackte Cahsewkerne und Bergkäswürfel zur Speckmischung geben. Etwas Pfeffern. Füllung in den Teig einarbeiten und eine Gugelhupfform ausfetten. Teig einlegen und nochmals zugedeckt für 20 Minuten gehen lassen.
  3. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Gugelhupf auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen, bis er braun wird.
  4. Fertigen Gugelhupf aus dem Ofen holen, für 10-15 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Form stürzen.

 

Healthy Tipp: Die Klebereigenschaft von Roggenmehl ist weniger gut als von Weizen, daher kann er etwas zerbröseln. Du kannst auch sehr gerne nur Weizenmehl oder Dinkelmehl verwenden (auch in Vollkorn natürlich, so wird er noch gesünder).

Tipp: Für eine noch fluffigere Konsistenz verkneten Sie den Germteig nach der Rastzeit und lassen Sie ihn erneut für 30 Minuten aufgehen.

No Food Waste: Du kannst für die Füllung eigentlich alles verwenden, ob Lauch oder Frühlingszwiebeln, oder rote Zwiebeln. Ob Speck oder Schinken oder vegetarisch geräucherter Tofu. Ob Bergkäse, Schafskäse oder Gouda. Ob mit getrockneten Tomaten oder Oliven. Schau in deinen Kühlschrank, was gegessen gehört, lass dich inspirieren!