Galgant

Galgant ist nach dem Mittelalter für lange Zeit leider in Vergessenheit geraten und meist wird sein bekannterer Bruder der Ingwer verwendet. Mit seinem pfeffrigen Geschmack ist er dem Pfeffer sehr ähnlich und nachdem dieser leitbar wurde, wurde Galgant noch weniger verwendet. Doch Galgant kommt wieder in Mode und es ist ein wahres Heilmittel!

Galgant gibt es sowohl als frische Wurzel, als getrocknete Wurzel und als Pulver (am gängigsten bei uns). 

Galgant ist aus den Küchen Chinas, Südostasien und Thailands nie verschwunden und wird gerne anstatt Ingwer verwendet, so wird es auch „Thai-Ingwer“ genannt. So würzt er die thailändische rote und grüne Currypaste. 

Das Pulver indessen in der marokkanischen Gewürzmischung „Ras-el-Hanout“ vor. 

Wirkung

Die Scharfstoffe regen wie beim Ingwer die Durchblutung an und wärmt von innen. Zudem wirkt Galgant entzündungshemmend. Die ätherischen Öle enthalten gesunde Bitterstoffe, die gut für die Gallenblase sind und sich positiv auf die Verdauung auswirken. Zudem ist er in Arzneimittel gegen Übelkeit, Blähungen, Magenbeschwerden und Schnupfen.

Gewusst
Galgant wirkt anregend auf die Gebärmutter, daher sollten Schwangere darauf verzichten.
Frischen Galgant erhalten Sie in Asia-Läden und gut sortierten Gemüsehändlern. Das Pulver ist meist in Bio-Supermärkte erhältlich.

Geschmacksexplosionen

Galgant schmeckt ähnlich wie Ingwer ist aber süßlich-bitter. Die Schärfe ist aber ingesamt etwas milder. Galgantpulver passt gut zu Käse, Fleisch und herzhaften Festtagsbraten. In Südostasien wird er zu Gerichten mit Meeresfrüchten und Huhn verwendet. 

Genauso wie Ingwer und Pfeffer eignet sich Galgant für Süßspeisen. Probieren Sie doch mal einen Vanille-Kurkuma-Latte mit einem Hauch Galgant. Oder Sie kochen einen aromatischen Tee mit frischen Galgant. Am liebsten mag ich es auf einem Brot mit Weichkäse – mmmmh 🙂

Lagerung

Die frische Wurzel wird am besten eingewickelt in Butterpapier im Kühlschrank gelagert. Je länger sie gelagert wird, desto mehr Scharfstoffe gehen verloren. Das Pulver, das weitaus weniger intensiv ist als die frische Wurzel, luftdicht in verschlossene Gläser. 


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