Anis

Die Heil- und Gewürzpflanze zählt zu den ältesten überhaupt. Bereits um 16. Jhd. v. Chr. wurde Anis als Weinzutat verwendet. Heutzutage gibt er dem griechischen Ouzo, dem türkischen Taki und dem französischen Pernod die typische Note. Aber auch in der Weihnachtsbäckerei darf Anis nicht fehlen. 

Wirkung

Die Wirkung von Anis ist schon lange bekannt. Vor allem das im Anis enthalten Anatol hat zahlreiche Wirkungen: entzündungshemmend, antibakteriell, antioxidativ, schleimlösend und entkrampfend. Ein wahres Supergewürz in der Erkältungszeit!So sind die Aniskekse nicht nur gut für die Seele und den Gaumen, sondern auch für die Gesundheit. Das ätherische Öl der Samen ist Bestanteil von Hustenmitteln, Halspastillen und Antiseptika. Zudem wirkt es magenberuhigend und leicht harntreibend.

Gewusst

Im Volksmund nennt man Anis oft auch „süßer Kümmel“ und das nicht ohne Grund. Kümmel enthält die ähnlichen Wirkstoffe, allerdings fehlt ihm die süße Note des Anis. 

Geschmacksexplosionen im Mund

Die Süße ist fein und zurückhaltend, Anis schmeckt leicht nach Lakritze. Daher setzt man ihn nicht nur in der süßen Küche ein, sondern auch in der pikanten. Er schmeckt wunderbar zu Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüsegerichte. Geben Sie in entweder in Marinaden oder bereiten Sie z.B. für den Lachs eine Kräuter-Salz-Kruste mit Anis zu. 

Anis harmonisiert wunderbar mit Estragon, Fenchel, Kardamom, Kümmel, Muskat, Gewürznelken, Pfeffer, Piment, Sternanis und Zimt. Aber verwenden Sie das Gewürz auch in Kombination mit Honig, Schokolade, Mandeln und Orange. Auch hier gilt, weniger ist mehr!

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