Karottenkuchen mit Maronimehl und Cream-Cheese Frosting

Letzte Woche hatte ich endlich mal wieder Zeit um meine Freundinnen zu einem Kaffeeklatsch einzuladen. Und was darf da nicht fehlen? Kuchen! So habe ich mein geliebtes Hummingbird Bakery– Backbuch zur Hand genommen. Ich habe das Originalrezept etwas verändert und mit Maronimehl (ich wollte das schon lange mal verbacken) zubereitet. Maronimehl passt mit der Nussnote wunderbar zum Karottenkuchen und ist auch ein geeigneter Nussersatz. Aufgrund meiner Allergie bin ich immer auf der Suche nach Dingen, mit denen ich Nüsse ersetzen kann.
Da ich anders als im Rezept keine Layercake daraus machte und die Masse auf einmal gebacken habe, war der Kuchen über 1 Stunde im Backofen (anstatt 30 Minuten)- der Besuch stand schon da, als  er endlich fertig wurde und es gab keine Zeit für Fotos. Schnelles Foto nach der „Kuchenschlacht“ findest du auf Instagram.

1 Tortenform (ca. 26 cm Durchmesser)

Teig:
450 g Karotten
1 kleines Stück frischer Ingwer
3 Eier
300 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
300 ml Pflanzenöl
100 ml Buttermilch
250 g Maronimehl
250 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
Butter und Bröseln für die Tortenform

Frosting:
30 g weiche Butter
275 g Staubzucker
250 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
125 g Magertopfen
1 EL abgerieben Schale einer Bio-Orange

Nach Belieben Marzipankarotten zur Dekoration

 

  1. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Karotten und Ingwer schälen und fein raspeln.Funktioniert am besten mit der Küchenmaschine.
  3. Eier mit Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen gelben Masse schlagen, dauert ca. 5 Minuten. Öl, Buttermilch hinzufügen und für 2-3 Minuten weiterführen.
  4. Maronimehl, Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Ingwer verrühren und auf drei Portionen unter die Eimasse heben.
  5. Tortenform mit einfetten und ausbröseln. Die Masse in der Form verteilen, glatt streichen und für rund 60-75 Minuten backen. Falls der Kuchen zu braun wird, decke ihn mit einer Alufolie zu. Du weißt, dass der Kuchen fertig ist, wenn du mit einem Zahnstocher hineinfährst und der Teig nicht mehr hängen bleibt. Leicht auskühlen lassen, aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.
  6. Butter mit Staubzucker so einer bröseligen Masse verrühren, Frischkäse, Magertopfen und Orangenschale hinzugeben.
  7. Den ausgekühlten Kuchen mit dem Frosting bestreichen und Marzipankarotten dekorieren. Servieren, mit den Liebsten teilen und genießen.

Ich werde ihn sicherlich bald wieder nachmachen!

Tipp: Schmeckt auch sehr gut mit Kürbis!

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Weihnachtsnaschereien

Letzte Woche war der ORF bei den Backladies zu Besuch und hat mit uns einen Kurzbeitrag zum Thema Acrylamidarme Weihnachtsnaschereien gedreht. Ausgestrahlt wurde es bei Heute konkret am 30.11.
Wir hatten dabei viel Spaß… wobei ich zugeben muss, dass es schon ein wenig komisch ist, sich im Fernsehen zu sehen ; )

Hier findest du ein paar Rezepte zu acrylamidarme Weihnachtsschleckereien…

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Was ist Acrylamid eigentlich? AA entsteht natürlich beim starken Erhitzen stärkehaltiger Produkte. Du findest vermehrt in Backwaren, Pommes und Chips. Studie dazu laufen noch, aber es steht schon seit längerer Zeit mit einer krebserregenden Wirkung in Zusammenhang.

Wie kann ich es vermeiden?

  • Die Temperaturregler in Backofen, besonders in den alten, sind leider oft sehr ungenau. Mit einem  Back-Thermometer (erhältlich im Haushaltswarengeschäft) kann man die exakte Temperatur messen.
  • Kekse sollten bei maximal 175°C (Ober- und Unterhitze) gebacken werden.
  • Grundsätzlich gilt „Kekse solange wie notwendig, aber so kurz wie möglich backen. Im Zweifelsfall etwas zu hell backen“.

Vanillekipferl

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Für ca. 70 Stück
210 g Mehl
120 g gemahlene Mandeln
80 g Staubzucker
1 Pkg. Vanilezucker
Mark von 1 Vanilleschote
210 g kalte Butter
1 Eigelb

Zum Wälzen
Ca.200 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker

ZUBEREITUNG:

  1. Mehl, Mandeln, beide Zuckersorten und das Mark der Vanilleschote auf einer sauberen Arbeitsfläche vermengen.
  2. Butter in kleine Würfel schneiden, Eigelb hinzugeben und mit den Fingern in die trockenen Zutaten einarbeiten. Durch die Feuchtigkeit des Eigelbes wird die Acrylamidbildung verringert. Solange kneten, bis sich die Zutaten gut vermengen und ein glatter Teig entsteht.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30-45 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Backbleche mit Backpapier belegen, so kann eine starke Bräunung des Gebäcks vorgebeugt werden.
  4. Mit den Fingern etwas Teig nehmen und kleine Kipferl daraus formen. Umso kleiner die Kipferl sind, umso kürzer ist auch die Backzeit.
  5. Kipferln im vorgeheizten Backofen bei 150°C (Umluft) backen, bis sie leicht zum Bräunen beginnen (ca. 10 Minuten). Habe immer ein Auge darauf, damit die Kipferl nicht zu braun werden und die Acrylamidbildung auf ein minimum gehalten wird. Im Zweifelsfall etwas zu hell backen.
  6. In der Zwischenzeit Staubzucker mit Vanillezucker verrühren und die etwas ausgekühlten Kipferln vorsichtig darin wälzen.

Info: Die Backzeit kann sich stark von Ofen zu Ofen variieren. Daher sind die Backzeitangaben immer ungefähre Angaben.

Rumkugeln

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Für ca. 30 Stück brauchst du
200 g gemahlene Nüsse nach Wahl
200 g Staubzucker
2 EL Backkakao
3-4 EL Rum
2 Eidotter

Zum Wälzen
Zucker- oder Schokostreusel nach Wahl

ZUBEREITUNG:

  1. Gemahlene Nüsse, Staubzucker und Backkakao in einer Schüssel gut verrühren. Rum und Eidotter beimengen und alles gut verkneten, bis ein glatter aber leicht klebriger Teig entsteht. Wenn die Kugeln keinen all zu intensiven Rumgeschmack haben sollen, geben Sie 3 EL Rum hinzu und 1 EL Wasser.
  2. Vom Teig walnussgroße Menge abnehmen und mit den Händen zu Bällchen formen. Nach Belieben in Zucker- oder Schokostreusel wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Info: Rohe Eier stellen natürlich immer eine gewisse Salmonellengefahr dar. Nimm dafür nur sehr frische Eier oder statt die Eidotter  3 EL flüssige Butter.

Windringe

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Für ca. 25-30 Stück brauchst du
3 Eiklar
1 Prise Salz
100 g feiner Kristallzucker
150 g Staubzucker

Zuckerstreusel nach Wahl

ZUBEREITUNG:

  1. Eiklar mit 1 Prise Salz halb steif schlagen. Feinen Kristallzucker langsam einrieseln lassen und für 2 Minuten weiterrühren. Anschließend unter ständigem Rühren Staubzucker beimengen und für rund 10 Minuten schlagen, bis das Eiweiß seidig glänzt und sich steife Spitzen bilden.
  2. Masse in einen Dressiersack mit Sterntülle geben und auf ein mit Backpapier belegtes Blech Ringe spritzen. Nach Belieben mit Zuckerstreusel garnieren. Im Backofen bei 80°C für ca. 1 Stunde trocknen.

Tipp: Achten Sie beim Trennen der Eier darauf, dass kein Eigelb und keine Schale im Eiklar ist.

Variante: Färbe die Windringe mit Lebensmittelfarbe.

PHOTOCREDIT: WILLIAM MELLING
FOODSTYLING: TINA GANSER

Zimtsterne

Für ca. 30-35 Stück (abhängig von Ausstechergröße)
2 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Staubzucker + etwas mehr zum Ausrollen
200 g gemahlene Mandeln + etwas mehr
100 g gemahlene Haselnüsse
½ Pkg Vanillezucker
1 TL Zimt

ZUBEREITUNG:

  1. Eiweiß mit 1 Prise Salz aufschlagen und den Staubzucker einrieseln lassen. Solange weiterschlagen bis sich der Zucker komplett auflöst und eine zähflüssige Masse entsteht. 5 EL Eiweiß beiseite stellen, die brauchst du dann noch für die Glasur.
  2. Gemahlene Mandeln, Haselnüsse, Vanillezucker und Zimt in einer Schüssel verrühren und unter den Rest des Eiweiß kneten. Soviel Mandeln einkneten, bis ein fester nicht- klebriger Teig entsteht.
  3. Backofen auf 140°C (Ober- und Unterhitze; Umluft 120°C) vorheizen.
  4. Arbeitsfläche mit etwas Staubzucker bestreuen und den Teig ausrollen, etwa 1 cm dick. Mit Formen Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
  5. Mit einem kleinen Löffel einen Klecks von der Eiweißglasur in die Mitte setzen und in die Ecken verstreichen.
  6. Im Ofen für rund 15- 20 Minuten backen. Die Zimtsterne müssen auf der Unterseite noch etwas weich sein und die Eiweißglasur weiß. Mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und vollständig auskühlen lassen.

Kokoskugeln

Für ca. 20 Stück brauchst du
140 g Kokosstreusel
60 g gemahlene Nüsse nach Wahl
160 g Staubzucker
3-4 EL Pina Colada
2 Eidotter

Zum Wälzen
Kokosstreusel

ZUBEREITUNG:

  1. Kokosstreusel, gemahlene Nüsse und Staubzucker in einer Schüssel gut verrühren. Pina Colada und Eidotter beimengen und alles gut verkneten, bis ein glatter aber leicht klebriger Teig entsteht. Bei Bedarf geben Sie noch 1 EL Wasser hinzu.
  2. Vom Teig walnussgroße Menge abnehmen und mit den Händen zu Bällchen formen. In Kokosstreusel wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Restliches Eiklar kannst du für Windringe/Baisergebäck verwenden.

Info: Rohe Eier stellen natürlich immer eine gewisse Salmonellengefahr dar. Nimm dafür nur sehr frische Eier oder statt die Eidotter  3 EL flüssige Butter.

Florentiner

Für ca. 20 Stück brauchst du
150 g gehobelte Mandeln
50 g Mandelstifte
50 g gehackte Haselnüsse
100 g Orangeat
30 g Butter
2 EL Honig
75 g Staubzucker
100 ml Schlagobers
1 EL Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelöl
200 g schwarze Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Haselnüsse fein hacken und mit gehobelten Mandeln, Mandelstifte und Orangeat in einer Schüssel gut vermengen
  2. In einem Topf Butter mit Zucker, Honig, Schlagobers Vanillezucker und Bittermandelöl unter Rühren einköcheln lassen, bis die Masse zähflüssig geworden ist, dann in die vorbereitete Nuss-Orangeat Mischung gut unterheben.
  3. Die Florentinermasse mit einem Löffel in die Pralinenförmchen füllen und trocknen lassen.
  4. Die schwarze Kuvertüre schmelzen und jeden Florentiner mit einem Löffel Kuvertüre beträufeln. Die Kuvertüre fest werden lassen und die Florentiner bis zum Verzehr in einer Dose aufbewahren.

Weihnachtliche Kugeln mit Datteln

Für ca. 30 Stück brauchst du
1 Orange
60 g Haferflocken
100 g getrocknete Datteln
75 g Mandelkerne
40 g geriebene Mandeln
2 EL Honig
Kokosflocken

Zubereitung:

  1. Haferflocken in einen Blitzhacker geben und sehr gut zerkleinern
  2. Die Orange auspressen. Die zerkleinerten Haferflocken und geriebene Mandeln mit 2 EL Orangensaft in einer Schüssel gut miteinander vermischen.
  3. Datteln entsteinen klein schneiden und mit den Mandelkerne in einem Blitzhacker fein zerkleinern, dabei eventuell noch 1 EL Orangensaft zufügen.
  4. Die Dattel-Mandel-Masse mit dem Honig gut unter die Haferflocken-Mandelmischung mischen.
  5. Aus der Dattel-Mandel-Masse 30 etwa gleich große Kugeln (ca. 2 cm Ø) formen und nacheinander in den Kokosflocken wälzen.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kugeln darauf verteilen und mindestens 1 Stunde trocknen lassen.

Zwetschkenfleck

Naschkatzen, einen sommerlichen Kuchen möchte ich euch nicht vorenthalten. Zwar gibt es keine Zwetschken mehr, aber er schmeckt auch sehr gut mit Äpfel, Birnen oder Feigen. Jeden Sommer warte ich auf die Marillensaison und dann, dass endlich die Zwetschken reif werden. Ich verkoche sie nicht nur liebend gerne zu Marmelade, sondern verbacke sie zu einem Blechkuchen.

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1 mittelgroßes Blech:

550 g Zwetschken
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kardamompulver
4 Eier
125 g Zucker
180 g Mehl
2 TL Backpulver
250 g Joghurt
100 ml Rapsöl + etwas mehr
1 Prise Salz
Staubzucker zum Bestreuen

  1. Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. In einer Schüssel mit Zimt und Kardamom bestäuben und gut verrühren.
  3. Eier trennen und Eidotter mit Zucker zu einer cremigen hellgelben Masse rühren (ca. 5 Minuten). Mehl mit Backpulver vermengen. Joghurt und Öl verrühren.
  4. Abwechselnd die trockenen Zutaten (Mehl-Backpulver) und die feuchten Zutaten (Joghurt-Öl) unter die Eidottermasse rühren.
  5. Eiklar mit Salz zu einem steifen Schnee schlagen und vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse rühren.
  6. Backblech mit Öl bestreichen und die Kuchenmasse einfüllen. Zwetschken mit der Innenseite nach oben auf den Teig legen und sanft hineindrücken. Für 20-30 Minuten goldbraun backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreut genießen.
ines-4Photocredit: William Melling, Foodstyling: Tina Ganser

Sommerlicher Rührkuchen

Kennt ihr den Blog von Miss Blueberrymuffin? Ich bin jedes Mal von ihren leckeren Rezepten begeistert und auch schon öfters etwas ausprobiert. Letztes Jahr im Sommer war ich auf Heimatfrische und habe dieses Rezept ausprobiert- nur etwas abgeändert. Heute habe ich die Fotos wieder gefunden und wollte es euch nicht vorbehalten ; )

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1 Tortenform (ca. 24 cm Durchmesser)

125 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
125 g Joghurt
125 g Heidelbeeren
2 Nektarinen

1. Butter mit Zucker und Vanillezucker für einige Minuten schaumig rühren. Anschließend Eier nach und nach beimengen und jeweils für 1 Minute schlagen, bis eine schöne gelbe Masse entsteht. Nicht zu früh aufgeben, denn genau diese Masse schafft die Basis für einen luftig leichten Kuchen.
2. Mehl mit Backpulver und Natron vermengen. Abwechselnd mit dem Joghurt unter die Eimasse rühren.
3. Backform ausfetten und 2/3 der Masse einfüllen.
4. Heidelbeeren und Nektarinen waschen. Letzteres in feine Speigerl schneiden. Auf dem Teig legenh, den restlichen Teig darauf verteilen und gleichmäßig verstreichen.
5. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) für rund 40 Minuten backen.
6. Auskühlen lassen, in Stücke schneiden und mit den Liebsten genießen.

Tipp: Schmeckt auch sehr gut mit Rhabarber und Erdbeeren.

Erdbeer- Mohn- Torte

oder wenn dir der Mai regionale Erdbeeren schenkt…

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1 Tortenform (ca. 26 cm Durchmesser)

 Biskuit:
4 Eier
200 g Zucker
80 g Mehl
45 g Mohn

Füllung:
250 g Topfen
200 g Joghurt
250 g Schlagobers
1 Pkg Agar-Agar 

500 g Erdbeeren
4 EL Holundersirup

  1. Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Eier trennen. Eidotter mit 80 g Zucker für rund 5 Minuten so einer cremigen gelben Masse mixen. Eiweiß für 1 Minute mixen, Zucker einrieseln lassen und weiter mixen. In einer Schüssel Mehl und Mohn verrühren. Mit einer Teigspachtel locker das Eiweiß unter das Eigelb rühren. Mehl-Mohn-Mischung auf mehrere Portionen unterheben.
  3. Den Boden der Tortenform mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen. Im Backofen für rund 15 Minuten backen. Am besten du führst die Stäbchenprobe durch: Zahnstocher oder Stricknadel vorsichtig in den Teig stechen, wenn nichts haften bleibt, ist das Biskuit fertig. 
  4. Für mind. 10 Minuten auskühlen lassen und anschließend aus der Tortenform heben und diese säubern. Das Biskuit vollständig auskühlen lassen.
  5. Für die Füllung Topfen mit Joghurt verrühren. Schlagobers schlagen und mit einer Teigspachtel vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Statt Gelatine hab ich Agar-Agar verwendet, dafür 1 Pkg in 50-100 ml Wasser aufkochen und für rund 2 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen und 2-3 EL von der Topfencreme unterrühren. Nun die Agar-Agar- Mischung unter die restliche Creme rühren.
  6. 400 g Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. Mit Holundersirup und 70 g Zucker pürieren. Nun verrührst du die Topfenmasse mit den pürierten Erdbeeren und der auskühlten Agar-Agar- Masse. 
  7. Biskuitboden waagrecht mit einem großen Sägemesser auseinanderschneiden. Die untere Hälfte zurück in die gesäuberte Springform geben. Die Hälfte der Erdbeermasse verteilen, die 2. Hälfte darauflegen und die restliche Masse darauf verteilen und glatt streichen. Für mindestens 5 Stunden oder besser über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Am besten du deckst den Kuchen dabei ab.
  8. Vor dem Servieren mit den restlichen Erdbeeren verzieren. 
  9. Genießen : )

 

Tipp: Schmeckt auch noch sehr gut, wenn du vor dem Servieren eine Erdbeersauce darübergießt: dazu 100 g Erdbeeren mit 1 EL Staubzucker pürieren und über die Torte gießen.

Vollkornbrot

Grundteig

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1 Laib Brot:

400 g Vollkornmehl
100 g Weizenmehl
ungefähr 400 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Germ
Brotgewürz nach Wahl, z.B. Kümmel, Koriander, Anis, Fenchel
1 TL Salz
1 EL Öl

ZUBEREITUNG:

1. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze; 220°C Heißluft) vorheizen

2. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und etwas Wasser hineingießen. Den Germ zerbröseln und im Wasser auflösen lassen – dabei am besten mit einer Gabel umrühren. Das Dampfl bei Zimmertemperatur zugedeckt für 15 Minuten stehen lassen.

3. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit den Händen oder Knethaken gut verkneten. Nur soviel Wasser hinzugeben, bis sich der Teig leicht vom Schüsselrand löst, aber nicht mehr klebrig ist. Bei Zimmertemperatur zugedeckt für ca. 45 Minuten gehen lassen.

4. Mit Wasser bepinseln und die Brotlaibe kreuzförmig einritzen.

5. Für rund 15 Minuten backen und anschließend die Temperatur auf 175°C zurückdrehen und für weitere 20 Minuten backen lassen.

TIPPS:
Wenn man die fertig geformten Laibe nochmals aufgehen lässt, wird das Brot etwas feiner.
Je nach Mehlart musst du unterschiedlich viel Wasser hinzufügen.
Wenn du zu viel Flüssigkeit hinzugegeben hast, und dir der Teig zu patzig wurde, gib noch etwas Mehl hinzu.

Kürbiskerne

Hast du dich nicht auch schon des öfteren gefragt „Was mache ich denn aus den Kürbiskernen? Die wegzuschmeißen ist einfach zu Schade“. Mir ging es schon oft so, wollte es bereits 1x probieren, habe einige aufgehoben, damit ich -aus Faulheitsgründen- alle gleichzeitig machen kann und dann habe ich sie nicht komplett gewaschen und sie sind verschimmelt. Mission uncompleted.

Nun habe ich letzten Herbst auf der Website smarticular.net wiedermal ein Rezept für Kürbiskerne zum Knabbern gefunden. Da – wie jeden Herbst- mein Kürbisverzehr sehr groß ist, dachte ich mir nun endlich das probier ich endlich mal. Und der Backofen war  aufgrund des Brotes auch bereits eingeschalten.

Da ich mich nie exakt an Rezepte halten kann, habe ich auch dieses wieder verändert:

Du brauchst dafür:

1 mittelgroßer Kürbis
1 EL Öl
Gewürze nach Wahl (z.B. Oregano, Thymian, Chilipulver, Salz, Pfeffer,..)
1 verschließbares Gefäß
Backblech mit Backpapier
15- 20 Minuten Zeit

1. Nachdem du den Kürbis ausgehöhlt hast, entferne das Kürbisfleisch gründlich von den Kernen. Am besten gibst du sie davor entweder in einen Topf oder in das Abwaschbecken. Handarbeit ist angesagt, damit du wirklich alle Fasern entfernen kannst.

2. Anschließend trocken reiben und auch die letzten Reste entfernen.

3. In einem Gefäß, das sich verschließen lässt, die Kerne geben, mit Öl und Gewürze nach Wahl vermischen. Ich habe smoked & süßes Paprikapulver sowie rotes Hawaiisalz & Pfeffer verwendet. Gut Schütteln.

4. Auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C für rund 10-15 Minuten rösten. Nach Hälfte der Zeit umrühren.

5. Wenn die Kürbiskerne poppen, sind sie fertig.

Du kannst sie auch ohne Gewürze rösten und anschließend in einer Pfanne mit Zucker karamellisieren. Mjammmmm